{"id":876,"date":"2017-03-29T12:46:00","date_gmt":"2017-03-29T10:46:00","guid":{"rendered":"https:\/\/rib-ev.de\/?p=876"},"modified":"2024-07-19T15:03:24","modified_gmt":"2024-07-19T13:03:24","slug":"daks-newsletter-maerz-2017-ist-erschienen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rib-ev.de\/?p=876","title":{"rendered":"DAKS-Newsletter M\u00e4rz 2017 ist erschienen!"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Bundesregierung hat die vorl\u00e4ufigen Zahlen zum R\u00fcstungsexport im Jahr 2016 ver\u00f6ffentlicht. Die Schweizer Regierung hat entsprechende Zahlen publiziert, gleichzeitig gibt es Ger\u00fcchte, laut denen die Bundesregierung Waffenexporte in die T\u00fcrkei einschr\u00e4nkt. \u2013 Mehr dazu im neuen DAKS-Newsletter!<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Weiterempfehlen: Wenn Sie den Kleinwaffen-Newsletter abonnieren wollen (als kostenlose E-Mail), senden Sie uns einfach eine <a href=\"mailto:daks-news@rib-ev.de?subject=Kleinwaffen%20Newsletter\">Mail<\/a> mit dem Stichwort \u201eKleinwaffen-Newsletter\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>DAKS-Newsletter M\u00e4rz 2017<\/p>\n\n\n\n<p><strong>R\u00fcstungsexporte aus Deutschland im Jahr 2016: Vorl\u00e4ufige Zahlen ver\u00f6ffentlicht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Bundesregierung in Gestalt des Bundeswirtschaftsministeriums hat \u201e<a href=\"https:\/\/www.bmwi.de\/Redaktion\/DE\/Pressemitteilungen\/2017\/20170120-ruestungsexportgenehmigungen-sinken-um-eine-mrd-euro.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Vorl\u00e4ufige Zahlen f\u00fcr 2016<\/a>\u201c ver\u00f6ffentlicht und damit die im Jahr 2016 genehmigten R\u00fcstungsexporte beziffert. In der Presseerkl\u00e4rung wird darauf hingewiesen, dass \u201e[d]ie reinen Genehmigungswerte [\u2026] kein tauglicher Gradmesser f\u00fcr die Ausrichtung unserer Exportkontrollpolitik\u201c seien. Um dies bewerten zu k\u00f6nnen, sei es notwendig, \u201esich die einzelnen Genehmigungsentscheidungen in Hinblick auf das jeweilige Empf\u00e4ngerland, die Art des R\u00fcstungsgutes und den vorgesehenen Verwendungszweck der G\u00fcter genau ansehen und zudem zu ber\u00fccksichtigen, dass Gro\u00dfauftr\u00e4ge immer wieder erhebliche Schwankungen der Genehmigungswerte bewirken.\u201c \u2013 Leider enthalten die ver\u00f6ffentlichten Zahlen jedoch keine Hinweise auf diese in der Tat w\u00fcnschenswerten Detailinformationen, so dass der Leser gezwungen wird, sich mit den nackten Zahlen auseinanderzusetzen. Die wichtigsten Fakten, die dann ins Auge fallen, hat <a href=\"http:\/\/www.waffenexporte.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Auswertung-R\u00fcstungsexporte-2016.-Vorl\u00e4ufige-Zahlen-des-BMWi.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Jan van Aken<\/a> zusammengefasst. Dabei ist festzuhalten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Der Wert der erteilten Einzelausfuhrgenehmigungen belief sich auf \u20ac 6,88 Mrd. (2015: \u20ac 7,86 Mrd.). Dies ist der zweith\u00f6chste jemals gemessene Genehmigungswert.<\/li><li>54% der Einzelausfuhrgenehmigungen entfielen auf Drittl\u00e4nder. Im f\u00fcnften Jahr in Folge werden somit der gr\u00f6\u00dfere Teil der deutschen R\u00fcstungsausfuhren in L\u00e4nder au\u00dferhalb von EU, Nato oder der Gruppe der Nato-gleichgestellten L\u00e4nder wie Australien get\u00e4tigt. Der Genehmigungswert f\u00fcr Drittl\u00e4nder lag bei \u20ac 3,69 Milliarden.<\/li><li>F\u00fcnf Drittl\u00e4nder (Algerien, Saudi-Arabien, \u00c4gypten, S\u00fcdkorea, Vereinigte Arabische Emirate) geh\u00f6ren zu den Top-10-Beziehern deutscher R\u00fcstungsg\u00fcter.<\/li><li>Unter den Top-10-Beziehern befinden sich drei L\u00e4nder, die am Krieg im Jemen beteiligt sind: Saudi-Arabien (Genehmigungswert: \u20ac 529 Millionen), Vereinigte Arabische Emirate (\u20ac 154 Millionen) und \u00c4gypten (\u20ac 400 Millionen).<\/li><li>Genehmigungen f\u00fcr den Export von Kleinwaffen wurden im Jahr 2016 im Wert von rund \u20ac 47 Millionen erteilt und sind damit im Vergleich zu 2015 (\u20ac 32,43 Millionen) um 47% gestiegen. Kleinwaffen im Wert von \u20ac 16,4 Millionen Euro entfielen auf Drittl\u00e4nder (2015: \u20ac 14,49 Millionen).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Ohne \u00fcber die w\u00fcnschenswerten Detailinformationen zu verf\u00fcgen, wirken die blo\u00dfen Zahlen besorgniserregend. \u2013 Und es ist schwer vorstellbar, dass die Kenntnis der Beweggr\u00fcnde, die den Sicherheitsrat dazu bewogen haben, Waffenexporte nach Algerien, Saudi-Arabien, \u00c4gypten und in die Vereinigten Arabischen Emirate zu genehmigen, unter ethischen wie unter politischen Gesichtspunkten wirklich \u00fcberzeugen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Keine R\u00fcstungsexporte in die T\u00fcrkei?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Bundesregierung hat R\u00fcstungsexportantr\u00e4ge in die T\u00fcrkei abgelehnt. Diese Nachricht ist seit Mitte M\u00e4rz 2017 der <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/tuerkei-bundesregierung-lehnt-ruestungsexporte-in-die-tuerkei-ab-1.3429938\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">S\u00fcddeutschen Zeitung<\/a>, dem <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/tuerkei-bundesregierung-verweigerte-dem-nato-partner-mehrere-ruestungsexporte-a-1139843.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Spiegel<\/a>, der <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/berlin-blockiert-waffenlieferungen-in-t\u00fcrkei\/a-38059258\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Deutschen Welle<\/a> und anderen Medien zu entnehmen. Grundlage hierf\u00fcr bildet ein auf den 16. M\u00e4rz 2017 datiertes <a href=\"http:\/\/www.waffenexporte.org\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Abgelehnte-R\u00fcstungsexportgenehmigungen-in-die-T\u00fcrkei-seit-Jan.-2016-Die-Linke-Jan-van-Aken-16.03.2017-.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Schreiben<\/a> von Staatssekret\u00e4r Matthias Machnig, in dem dieser Fragen von Jan van Aken zu beantworten versucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegenstand der Frage war, welche Exportantr\u00e4ge in die T\u00fcrkei durch die Bundesregierung seit dem 1. Januar 2016 abgelehnt wurden. Das zweiseitige Schreiben referiert zun\u00e4chst die allgemeine Position der Bundesregierung zum Thema R\u00fcstungsexport, wobei der Schwerpunkt der Darstellung darauf liegt, herauszustellen, dass auch Exporte in EU- und NATO-L\u00e4nder entsprechend den strengen Kriterien des deutschen R\u00fcstungsexportkontrollregimes \u00fcberpr\u00fcft werden. Die eigentliche Antwort ist dann knapp gehalten. Sie lautet:<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Bundesregierung hat seit dem 1. Januar 2016 f\u00fcr die in der Tabelle aufgef\u00fchrten AL-Positionen die Erteilung von Genehmigungen in 11 Einzelf\u00e4llen aus den aufgef\u00fchrten Gr\u00fcnden (Kriterien des Gemeinsamen Standpunktes der EU) in die T\u00fcrkei abgelehnt:<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table aligncenter\"><table><tbody><tr><td><em><strong>Monat<\/strong><\/em><\/td><td><em><strong>AL-Positionen<\/strong><\/em><\/td><td><em><strong>Ablehnungskriterien<\/strong><\/em><\/td><\/tr><tr><td><em>November 2016<\/em><\/td><td><em>A0001, A0003<\/em><\/td><td><em>3<\/em><\/td><\/tr><tr><td><em>Januar 2017<\/em><\/td><td><em>A0001, A0016<\/em><\/td><td><em>2,3,7<\/em><\/td><\/tr><tr><td><em>Februar 2017<\/em><\/td><td><em>A0001<\/em><\/td><td><em>2,3<\/em><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Aus verschiedenen Gr\u00fcnden ist diese Antwort tats\u00e4chlich \u00fcberraschend. Zun\u00e4chst einmal, weil sie vieles im Unklaren l\u00e4sst. Wenn es sich bei diesen drei Daten um elf verschiedene Vorg\u00e4nge handelt, dann h\u00e4tte eine weitere Aufschl\u00fcsselung der einzelnen Antr\u00e4ge die Orientierung erleichtert. Dabei w\u00e4re auch der Genehmigungswert der einzelnen Antr\u00e4ge von Interesse gewesen, um so die Gr\u00f6\u00dfenordnung des Vorfalls besser einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Interessant ist, dass Staatssekret\u00e4r Machnig auf aktuelle Entscheidungen Bezug zu nehmen scheint. Alle elf Verweigerungen scheinen im Verlauf der vergangenen f\u00fcnf Monate erfolgt zu sein. Interessant ist, dass die Ablehnungsentscheidungen Klein- und Leichtwaffen (<a href=\"http:\/\/www.bafa.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Aussenwirtschaft\/afk_gueterlisten_ausfuhrliste_abschnitt_a.pdf;jsessionid=4EBD73D34B70D9B90B9176BEC9BCA6BA.1_cid378?__blob=publicationFile&amp;v=3\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">AL-Position A0001<\/a>) und deren Teile (<a href=\"http:\/\/www.bafa.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Aussenwirtschaft\/afk_gueterlisten_ausfuhrliste_abschnitt_a.pdf;jsessionid=4EBD73D34B70D9B90B9176BEC9BCA6BA.1_cid378?__blob=publicationFile&amp;v=3\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">AL-Position A0016<\/a>) sowie entsprechende Muntion (<a href=\"http:\/\/www.bafa.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Aussenwirtschaft\/afk_gueterlisten_ausfuhrliste_abschnitt_a.pdf;jsessionid=4EBD73D34B70D9B90B9176BEC9BCA6BA.1_cid378?__blob=publicationFile&amp;v=3\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">AL-Position A0003<\/a>) betreffen. Und interessant ist, dass als Begr\u00fcndung f\u00fcr die erfolgte Ablehnung auf die Menschenrechtslage (<a href=\"https:\/\/www.bmwi.de\/Redaktion\/DE\/Downloads\/A\/aussenwirtschaftsrecht-grundsaetze.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kriterium 2<\/a>) und die \u201eInnere Lage im Endbestimmungsland\u201c (<a href=\"https:\/\/www.bmwi.de\/Redaktion\/DE\/Downloads\/A\/aussenwirtschaftsrecht-grundsaetze.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kriterium 3<\/a>) verwiesen wird, dann aber auch die Gefahr der unerlaubten Weitergabe von Waffen (<a href=\"https:\/\/www.bmwi.de\/Redaktion\/DE\/Downloads\/A\/aussenwirtschaftsrecht-grundsaetze.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kriterium 7<\/a>) beschrieben wird.<\/p>\n\n\n\n<p>All das ist interessant und bemerkenswert \u2013 regt aber Fragen an, die mit den wenigen gegebenen Informationen nicht gekl\u00e4rt werden k\u00f6nnen: So ist es nicht ganz nachvollziehbar, inwiefern sich die politische Situation in der T\u00fcrkei wirklich erst seit November 2016 ver\u00e4ndert hat. Sowohl die t\u00fcrkische Intervention in den Krieg in Syrien als auch die angespannte innenpolitische Situation in der T\u00fcrkei datiert ja weiter zur\u00fcck. Was hat die Bundesregierung also zu ihrer Neubewertung der Situation in der T\u00fcrkei bewogen? Spielten wirklich ethische \u00dcberlegungen eine Rolle, wie dies durch den Verweis auf die Politischen Grunds\u00e4tze suggeriert wird, oder ist es nicht doch das angespannte Verh\u00e4ltnis zwischen Deutschland\/EU und der T\u00fcrkei, dass die Ablehnung der Exportantr\u00e4ge provoziert hat? In diesem Fall w\u00fcrden R\u00fcstungsexporte bzw. ihre Verweigerung als ein politisches Druckmittel eingesetzt. Unter diesen Umst\u00e4nden w\u00e4re die Einzelfallentscheidung zu begr\u00fc\u00dfen, da auf diese Art und Weise ein R\u00fcstungsexport weniger stattgefunden hat. Im Gro\u00dfen und Ganzen jedoch w\u00fcrde dies die Glaubhaftigkeit der Bundesregierung, an einer restriktiven R\u00fcstungsexportkontrolle interessiert zu sein, diskreditieren, da der Eindruck entst\u00fcnde, dass Waffen eben doch ein Wirtschaftsgut wie jedes andere darstellen, weshalb man sie als Druckmittel im Rahmen von Wirtschaftssanktionen einsetzen kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>R\u00fcstungsexporte aus der Schweiz im Jahr 2016<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch Schweizer Unternehmen durften im Jahr 2016 R\u00fcstungsg\u00fcter mit Genehmigung des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft, SECO, exportieren. Die ver\u00f6ffentlichten <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/Aussenwirtschaftspolitik_Wirtschaftliche_Zusammenarbeit\/Wirtschaftsbeziehungen\/exportkontrollen-und-sanktionen\/ruestungskontrolle-und-ruestungskontrollpolitik--bwrp-\/zahlen-und-statistiken0\/zahlen-und-statistiken-20160.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zahlen und Daten<\/a> sind detailliert und \u00fcbersichtlich und erlauben daher eine rasche Orientierung. Auffallend ist, dass die Genehmigungswerte der Schweizer R\u00fcstungsexporte im Vergleich mit den deutschen Exportzahlen zwar niedriger sind, dabei aber die entsprechenden kritischen Empf\u00e4ngerl\u00e4nder bedienen, also insbesondere die Staaten des Nahen und Mittleren Ostens. Die Gruppe f\u00fcr eine Schweiz ohne Armee (GSoA) hat das Zahlenmaterial ausgewertet und fordert im Ergebnis:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.gsoa.ch\/medien\/02527\/gsoa-fordert-stoppt-das-kriegsgeschaeft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Stoppt das Kriegsgesch\u00e4ft!<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Die Schweizer Kriegsmaterialexportzahlen sind zwar im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken, befinden sich aber immer noch in einem \u00fcberdurchschnittlichen Hoch seit dem Ende des Kalten Krieges. Saudi-Arabien ist 2016 mit \u00fcber 12 Millionen Franken in die Top 10 der Empf\u00e4ngerl\u00e4nder aufgestiegen. Insgesamt hat das Seco Exporte von besonderen milit\u00e4rischen G\u00fctern und Kriegsmaterial f\u00fcr \u00fcber 1,1 Milliarden Franken (Kriegsmaterial: 411,9 Mio. Franken) bewilligt.<\/em><\/strong><br>Im internationalen Vergleich liegt die Schweiz neu auf Platz 15 der Exportl\u00e4nder (2015: Rang 11). Vor allem die Ausfuhr von Panzern und anderen Landfahrzeugen hat abgenommen, wie die heute ver\u00f6ffentlichte Seco-Statistik zeigt. Zugenommen haben neben den Exporten von Waffen jeglichen Kalibers und Bomben, Raketen sowie Torpedos vor allem die Ausfuhr von Hand- und Faustfeuerwaffen und Munition. Diese Waffen sind f\u00fcr die meisten Toten weltweit verantwortlich.<br>Die Kriegsmaterialverk\u00e4ufe an Saudi-Arabien haben sich im Vergleich zu 2015 verdoppelt. Seit Fr\u00fchling 2016 erlaubt der Bundesrat zudem wieder R\u00fcstungsexporte in die Golfregion. \u201eSaudi-Arabien ist an vorderster Front im Jemen-Konflikt beteiligt. Exporte in diese Region sind h\u00f6chst bedenklich\u201c, sagt GSoA-Sekret\u00e4rin Eva Krattiger. Einmal mehr wird Profit \u00fcber Menschenleben gestellt.<br>\u201eObwohl im letzten Jahr weniger Kriegsmaterial exportiert wurde als im Vorjahr, sind die Exportzahlen im Vergleich zu den letzten 30 Jahren nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau\u201c, sagt Krattiger. Zudem d\u00fcrfe die Rolle der Schweiz als grosser Finanzplatz nicht vergessen werden, f\u00fcgt sie an. \u201e\u00dcber die Schweiz fliessen j\u00e4hrlich mindestens 15 Milliarden Franken in die R\u00fcstungsindustrie.\u201c Die GSoA wird deshalb im Fr\u00fchling eine Volksinitiative lancieren, welche die Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten verbieten will.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Heckler &amp; Koch: gute Gesch\u00e4fte im Jahr 2016<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Gro\u00dfauftrag aus Litauen, Nachbestellungen der deutschen Bundeswehr, ein Auftrag f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Belieferung der franz\u00f6sischen Armee \u2013 das Jahr 2016 lief nicht nur schlecht f\u00fcr Heckler &amp; Koch und zumindest in bilanztechnischer Perspektive. Das <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/hecklerundkoch-auf-der-suche-nach-stabilen-geschaeften\/19569618.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Handelsblatt<\/a> berichtete \u00fcber die Gesch\u00e4ftsergebnisse von Heckler &amp; Koch im Jahr 2016. Kurz zusammengefasst lauten die Kerndaten:<\/p>\n\n\n\n<p>Umsatz: rund 202 Millionen Euro<\/p>\n\n\n\n<p>Gewinn vor Steuern (EBT): rund 39 Millionen Euro<\/p>\n\n\n\n<p>Gewinn nach Steuern (EAT): rund 7 Millionen Euro<\/p>\n\n\n\n<p>Und nat\u00fcrlich erwartet die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, dass die Gesch\u00e4ftsentwicklung im Jahr 2017 mindestens vergleichbar sein wird. Ob sich diese Prognose bewahrheiten wird, bleibt abzuwarten. Gewiss sind die weltpolitischen Rahmenbedingungen f\u00fcr die R\u00fcstungsindustrie derzeit g\u00fcnstig. Ob aber auch Heckler &amp; Koch an den Kriegen verdienen k\u00f6nnen wird, h\u00e4ngt von vielen schwer absch\u00e4tzbaren Faktoren ab: Wie wird sich die Exportpolitik der Bundesregierung weiter entwickeln? Werden Kleinwaffen-Exporte in die T\u00fcrkei oder auch nach Saudi-Arabien weiterhin erschwert werden? Wie werden die verschiedenen Prozesse verlaufen, mit denen sich Heckler &amp; Koch konfrontiert sieht? Allen voran das Verfahren um die m\u00f6glicherweise illegale Lieferung von Gewehren nach Mexiko, das in den n\u00e4chsten Monaten in Stuttgart verhandelt werden wird, dann aber auch die Auseinandersetzung zwischen Heckler &amp; Koch und seinem ehemaligen US-Partner Orbital ATK um die Rechte am XM25-Granatsystem? Welche politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen werden beide Konfliktfelder auf die Absatzm\u00f6glichkeiten f\u00fcr HK-Waffen auf dem US-amerikanischen bzw. deutschen R\u00fcstungsmarkt haben? Es sind viele Fragen offen! Und so ist die Gewinnerwartung f\u00fcr das Jahr 2017 vielleicht nicht \u00fcbertrieben mutig, aber doch sehr hoffnungsvoll.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kindersoldaten: Studie untersucht Auswirkungen deutscher R\u00fcstungsexporte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Deutsche B\u00fcndnis Kindersoldaten hat eine Studie \u00fcber \u201eDeutsche R\u00fcstungsexporte und Kindersoldaten\u201c \u2013 so der Untertitel \u2013 erarbeiten lassen. Zum Red Hand Day 2017 ist sie ver\u00f6ffentlicht worden und steht nun unter dem Titel \u201e<a href=\"http:\/\/www.kindersoldaten.info\/kindersoldaten_mm\/downloads\/Publikationen\/Studie_+Kleinwaffen+in+Kinderh\u00e4nden\/Studie_+Kleinwaffen+in+Kinderh\u00e4nden.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kleinwaffen in Kinderh\u00e4nden<\/a>\u201c der \u00d6ffentlichkeit zur Verf\u00fcgung. Der von Christopher Steinmetz (BITS) erstellte Text ist klar und \u00fcbersichtlich aufgebaut: Im ersten Teil wird dargestellt, was in der internationalen Diskussion unter Kindersoldaten verstanden wird, welche Schutzbestimmungen es gibt, die eine Rekrutierung von Kindern verhindern sollen, und welche Grauzonen es \u2013 auch in Deutschland \u2013 gibt. Im Anschluss daran wird er\u00f6rtert, in welchem Ma\u00df der aktive Einsatz von Kindersoldaten an die Verf\u00fcgbarkeit von Kleinen und Leichten Waffen gebunden ist. Erneut wird auf auch in Deutschland vorhandene rechtliche Definitions-Probleme hingewiesen. Das zweite Kapitel analysiert die Dimension deutscher Kleinwaffenexporte und n\u00e4hert sich dann dem Problem von deutschen R\u00fcstungsexporten anhand von f\u00fcnf aktuellen Fallstudien. Im Blick auf die Situation in Kolumbien, Syrien\/Irak, auf den Philippinen, in Indien und im Jemen wird einerseits die Situation von Kindersoldaten in den jeweiligen Konflikten beschrieben und dann, in einem zweiten Schritt, die Pr\u00e4senz deutscher Kleinwaffen erkl\u00e4rt. Das dritte Kapitel versucht Gr\u00fcnde zu benennen, weshalb die deutsche R\u00fcstungsexportkontrolle die weltweite Verbreitung von Kleinwaffen nicht verhindern konnte, sondern diese erm\u00f6glicht hat. In den Blick genommen wird die Praxis der Vergabe von Lizenzen zum Nachbau von Waffen und die gleichzeitige Bereitschaft, Fertigungsanlagen zur Produktion von Waffen zu exportieren. Die Gesch\u00e4ftspolitik deutscher Kleinwaffenhersteller wie Heckler &amp; Koch wird dargestellt und problematisiert. Und schlie\u00dflich wird das Problem deutscher Exporte von Kleinwaffen-Munition er\u00f6rtert. Im abschlie\u00dfenden vierten Kapitel werden Handlungsoptionen dargestellt und politische Forderungen aufgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich der <a href=\"https:\/\/www.kindernothilfe.de\/\u00dcber+uns\/Presse\/Pressemeldungen\/Pressemitteilungen+2017\/Keine+Kleinwaffen+in+Kinderh\u00e4nde!.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Pr\u00e4sentation<\/a> der Studie zog Ralf Willinger (terres des hommes) das Fazit: \u201eDie Studie belegt, dass Deutschland Kleinwaffen, die t\u00f6dlichste Waffenart, in viele Konfliktregionen liefert \u2013 auch in solche, in denen Kindersoldaten eingesetzt werden [\u2026]. Deutschland ist folglich mitverantwortlich f\u00fcr die Eskalation von bewaffneten Konflikten und das Leid vieler Kinder in diesen L\u00e4ndern. Die Studie entlarvt die Behauptung der Regierung, die deutsche R\u00fcstungsexportpolitik sei restriktiv, als reines Wunschdenken oder bewusste Falschaussage. Anstatt die vorliegenden Fakten zu verharmlosen, ist es h\u00f6chste Zeit, dass die Regierung eine wirklich restriktive R\u00fcstungsexportpolitik umsetzt. Der erste Schritt dahin sollte ein kompletter Stopp des Exports von Kleinwaffen und entsprechender Munition sein, denn deren Verbreitung hat sich als unkontrollierbar erwiesen, selbst bei Lieferungen an NATO- und EU-L\u00e4nder. Ein zweiter notwendiger Schritt ist ein R\u00fcstungsexportgesetz mit rechtlich verbindlichen, einklagbaren Ablehnungskriterien.\u201c Dem ist nichts hinzuzuf\u00fcgen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<strong>Kleine Geschichte der Kriegsgegnerschaft\u201c: ein Info-Buch<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im <a href=\"https:\/\/www.unrast-verlag.de\/selbstdarstellung\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Unrast<\/a>-Verlag, in dem in M\u00fcnster seit 1989 politische B\u00fccher erscheinen, ist im Herbst 2016 ein Band erschienen, der die deutsche Geschichte nachzeichnet und dar\u00fcber aufkl\u00e4ren will, wie und warum Menschen sich in den letzten beiden Jahrhunderten dem Milit\u00e4r und dem Kriegstreiben entgegengestellt haben. Der Autor von \u201e<a href=\"https:\/\/www.unrast-verlag.de\/neuerscheinungen\/kleine-geschichte-der-kriegsgegnerschaft-detail\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kleine Geschichte der Kriegsgegnerschaft<\/a>. Friedensbewegung und Antimilitarismus in Deutschland von 1800 bis heute\u201c ist <a href=\"http:\/\/michi.blogsport.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Michael Schulze von Gla\u00dfer<\/a>, Politikwissenschaftler, freier Journalist und Beirat der Informationsstelle Militarisierung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die in Schwarz-Wei\u00df gehaltenen Illustrationen in dem Band begleiten die Erz\u00e4hlung und lockern die Textbl\u00f6cke auf. Sie sind von <a href=\"https:\/\/www.unrast-verlag.de\/autor_innen\/findus-770\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Findus<\/a>, der als Zeichner u. a. f\u00fcr die Direkte Aktion (DA) und die Zeitung der Freien ArbeiterInnen-Union (FAU-IAA) arbeitet und auch an drei anderen Ausgaben der bisher f\u00fcnfteiligen \u201eKleine Geschichte\u201c-<a href=\"https:\/\/www.unrast-verlag.de\/gesamtprogramm\/reihen\/kleine-geschichte\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Reihe<\/a> des Verlags mitgewirkt hat (Themen: Zapatismus, Krisenrevolten, Genossenschaften). Die Bilder zeigen ber\u00fchmte und wichtige geschichtliche Szenen der letzten 200 Jahre, aber auch aktuelle Geschehnisse und Zust\u00e4nde, wie etwa eine durch Drittmittel finanzierte Vorlesung als Beispiel daf\u00fcr, wie Universit\u00e4ten mit der Bundeswehr kooperieren (S. 66). Au\u00dferdem sind viele Gesichter historisch bedeutsamer Personen zu sehen, etwa von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Clara_Gertrud_Wichmann\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Clara Wichmann<\/a> und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erich_M\u00fchsam\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Erich M\u00fchsam<\/a> (S. 12). Auf dem farbigen Coverbild beschriften AktivistInnen einen Panzer, auf dem nun eine Fahne mit dem DFG-VK-Logo des zerbrochenen Gewehrs weht, und zers\u00e4gen das Kanonenrohr.<\/p>\n\n\n\n<p>Der 80 Seiten starke Band im Taschenbuchformat informiert \u00fcber die zentralen Ereignisse in der Historie bzw. die Zusammenh\u00e4nge von Krieg und gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Ordnung und tut dies innerhalb einer Rahmengeschichte, bei der j\u00fcngere und \u00e4ltere politisch Aktive \u2013 durchaus kontrovers \u2013 \u00fcber die Gr\u00fcnde von Krieg und \u00fcber die erforderlichen Protest- und Widerstandsma\u00dfnahmen diskutieren. Auch auf die Wirkung und den Erfolg von r\u00fcstungskritischen Aktionen und Kampagnen wird eingegangen, wobei allerdings die Hoffnung, dass die Kleinwaffenfirma SIG Sauer ihre Kriegswaffenproduktion einstellen wird, sehr wahrscheinlich verfr\u00fcht ist (S. 60 und 70). Insgesamt enth\u00e4lt der Band f\u00fcr manche LeserInnen relativ viel Text, da aber die einzelnen Abschnitte kurz gehalten sind und sich zudem durch den chronologischen Aufbau schnell finden lassen, eignet sich dieser Band \u2013 neben der vollst\u00e4ndigen Lekt\u00fcre \u2013 gut als Ansatzpunkt f\u00fcr Diskussionen und ist durch die bebilderte Form zudem geeignet, um bei Gruppenveranstaltungen und Info-St\u00e4nden mit Leuten leicht ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Der Band schlie\u00dft mit einer Literaturliste und Informationen zur Bertha-von-Suttner-Stiftung, die dieses Buch herausgegeben hat, und kostet 9,80 Euro (ISBN 978-3-89771-215-7).<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der Internetseite des Unrast-Verlags finden sich <a href=\"https:\/\/www.unrast-verlag.de\/neuerscheinungen\/kleine-geschichte-der-kriegsgegnerschaft-detail\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Pressestimmen<\/a> zur \u201eKleinen Geschichte der Kriegsgegnerschaft\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bundesregierung hat die vorl\u00e4ufigen Zahlen zum R\u00fcstungsexport im Jahr 2016 ver\u00f6ffentlicht. Die Schweizer Regierung hat entsprechende Zahlen publiziert, gleichzeitig gibt es Ger\u00fcchte, laut denen die Bundesregierung Waffenexporte in die T\u00fcrkei einschr\u00e4nkt. \u2013 Mehr dazu im neuen DAKS-Newsletter! Zum Weiterempfehlen: Wenn Sie den Kleinwaffen-Newsletter abonnieren wollen (als kostenlose E-Mail), senden Sie uns einfach eine Mail [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-876","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/876","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=876"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/876\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1596,"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/876\/revisions\/1596"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=876"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=876"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=876"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}