{"id":562,"date":"2018-11-27T13:41:00","date_gmt":"2018-11-27T12:41:00","guid":{"rendered":"https:\/\/rib-ev.de\/?p=562"},"modified":"2024-07-19T15:02:08","modified_gmt":"2024-07-19T13:02:08","slug":"daks-newsletter-november-2018-ist-erschienen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rib-ev.de\/?p=562","title":{"rendered":"DAKS-Newsletter November 2018 ist erschienen!"},"content":{"rendered":"\n<p>Seit dem Verschwinden \/ der Ermordung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi steht das Verh\u00e4ltnis der westlichen Staatenwelt zu Saudi Arabien erneut zur Diskussion. Was in dieser Debatte keine Rolle spielt ist das anhaltende milit\u00e4rische Engagement Saudi Arabiens im Jemen-Krieg. Dabei ist das der eigentliche Skandal \u2013 und dazu geh\u00f6rt auch die Unterst\u00fctzung aus dem Westen die Saudi Arabien nicht zuletzt in Form von Waffenlieferungen erh\u00e4lt, um diesen Krieg f\u00fchren zu k\u00f6nnen. Mehr dazu im neuen DAKS-Newsletter!<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Themen: Heckler &amp; Koch erh\u00e4lt Auftr\u00e4ge aus Litauen und Frankreich, IMI erstellt eine Untersuchung \u00fcber Tendenzen der Aufr\u00fcstung in Deutschland und 3sat berichtet \u00fcber Waffenbegeisterung in Deutschland und der Schweiz.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei so vielen schwierigen Themen darf aber auch nicht vergessen werden, dass Weihnachten bald vor der T\u00fcr steht und mit \u201ePolitik im Comic\u201c gibt es ein Buch, das sich hervorragend eignet um den Weg auf den Gabentisch zu finden. Auch hierzu mehr im neuen DAKS-Newsletter!<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Weiterempfehlen: Wenn Sie den Kleinwaffen-Newsletter abonnieren wollen (als kostenlose E-Mail), senden Sie uns einfach eine <a href=\"mailto:daks-news@rib-ev.de?subject=Kleinwaffen-Newsletter\">Mail<\/a> mit dem Stichwort \u201eKleinwaffen-Newsletter\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>DAKS-Newsletter November 2018<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jemen: deutsche Waffen und Kriegsmaterial im Einsatz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Neben den G36- und G3-Gewehren, der MP5-Maschinenpistole und weiteren Schusswaffentypen von H&amp;K sind auch andere Kriegswaffen aus deutscher Entwicklung oder Produktion im Krieg im Jemen im Einsatz. \u00dcber die Verwendung von Bomben des Rheinmetall-Konzerns hatte BITS wiederholt und ausf\u00fchrlich berichtet (siehe zuletzt <a href=\"https:\/\/rib-ev.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/DAKS-Newsl-2018-08.pdf\">DAKS-Newsletter August 2018<\/a>), ebenso die <a href=\"https:\/\/www.daserste.de\/information\/reportage-dokumentation\/dokus\/videos\/bomben-fuer-die-welt-video-102.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">ARD<\/a> (Autoren: Philipp Gr\u00fcll und Karl Hoffmann). Doch dabei handelt es sich nicht um die einzige deutsche Kriegsunterst\u00fctzung f\u00fcr das saudische K\u00f6nigshaus und seine Alliierten (zu denen im weiteren Umfeld dann auch die USA, Frankreich und Gro\u00dfbritannien geh\u00f6ren, die den Krieg im Jemen ebenfalls mitf\u00fchren). Denn Anfang September wurde in einem Beitrag von <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/tv\/report-M%C3%9CNCHEN\/Deutsche-Kriegsschiffe-Sind-sie-am-Jeme\/Das-Erste\/Video?bcastId=431936&amp;documentId=55965656\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Report M\u00fcnchen<\/a> \u00fcber den sicher kommenden Blockade-Einsatz von (insgesamt 48) Patrouillenbooten informiert, die in Mecklenburg-Vorpommern auf der Peene-Werft des Schiffsproduzenten L\u00fcrssen gebaut wurden (Autor: Ahmed \u015eenyurt).<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Ebenfalls im September berichteten Matthias Gebauer und Gerald Traufetter \u00fcber \u201eumfangreiche Lieferungen\u201c in die Region am Golf: Laut ihrem <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/ruestung-bundesregierung-genehmigt-neue-waffen-deals-mit-saudi-arabien-a-1229003.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Spiegel<\/a>-Bericht soll Saudi-Arabien Artillerie-Ortungssysteme erhalten, die in gepanzerten Fahrzeugen eingebaut werden, f\u00fcr die Vereinigten Arabischen Emirate seien Gefechtsk\u00f6pfe und Zielsuchk\u00f6pfe f\u00fcr Flugabwehrsysteme f\u00fcr Kriegsschiffe genehmigt worden und an den Kriegsteilnehmer Jordanien w\u00fcrden Panzerabwehrraketen verkauft. Was all diese Exporte ausmacht, ist das unbezweifelbare Wissen um die Verwendung der Waffen und des Kriegsger\u00e4ts \u2013 seitens der Politiker*innen und auch der deutschen Bev\u00f6lkerung \u2013 sowie die Gewissheit, dass die Regierung dieses Wissen nicht wahrhaben will. Was ist schon ein Koalitionsvertrag wert? So werden die deutschen Schiffe aus dem Ostseest\u00e4dtchen Wolgast in den Krieg gegen die jemenitische Zivilbev\u00f6lkerung ziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere unz\u00e4hlige deutsche R\u00fcstungsg\u00fcter werden von den Soldaten Saudi-Arabiens, Bahrains, Katars und der VAE eingesetzt, auch wenn es sich dabei nicht immer um t\u00f6dliche Waffen handelt. F\u00fcr die moderne Kriegf\u00fchrung sind neben den Waffen Produkte wie zum Beispiel Fahrzeuge, Logistiksysteme und Sanit\u00e4tsausr\u00fcstung unerl\u00e4sslich. Und Unmengen dieses Materials wurden in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten von den Regierungen der Arabischen Halbinsel importiert oder aus anderen Staaten dorthin weitergeleitet. Angesichts der bereits jetzt katastrophalen Lage im Jemen und der Gefahr des Hungertods von Millionen Menschen muss die deutsche Regierung auf eine Entsch\u00e4rfung des Konflikts dr\u00e4ngen, den Saudi-Arabien und der Iran in dem Land austragen. Weiterhin jedwede Form von Kriegsmaterial zu liefern, muss sich von selbst verbieten. Doch im Grunde ist das Kind schon in den Brunnen gefallen: Die saudische R\u00fcstungsindustrie ist gerade im Kleinwaffenbereich durch Fabrikaufbau im Lande selbst bereits so gut wie unabh\u00e4ngig und kann von au\u00dfen kaum noch beeinflusst werden. Lizenzvertr\u00e4ge (etwa f\u00fcr den Bau von G36-Gewehren) zur\u00fcckzuziehen, keine Komponenten f\u00fcr R\u00fcstungskooperationen mehr auszuf\u00fchren oder \u00e4hnliche Umkehrma\u00dfnahmen ihrer verantwortungslosen R\u00fcstungsexportpolitik zumindest zu versuchen, dazu ist die deutsche Politik nicht gewillt, auch wenn es ab und an so aussehen soll (etwa aktuell mit Merkels Spr\u00fcchen zu einem Lieferstopp). Deutschlands indirekte Beteiligung an den Kriegsverbrechen im Jemen ist in diesem Fall eine Verletzung des V\u00f6lkerrechts, f\u00fcr die sich die vergangenen Bundesregierungen unter Merkel und Schr\u00f6der verantworten m\u00fcssten. Doch so wird es nicht kommen. Und immerhin ist Saudi-Arabien ein \u201eB\u00fcndnispartner im Kampf gegen den Terror\u201c und: Deutschlands <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/exportbericht-2016-deutsche-ruestungsgueter-fuer-fast-500.1766.de.html?dram:article_id=369647\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">zweitbester R\u00fcstungskunde<\/a>. Den verprellt man nicht, wie 2015 schon die <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2015-10\/heckler-koch-verklagt-bundesregierung-g36-saudi-arabien\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">ZEIT<\/a> berichtet hatte. Wie geht es folgerichtig weiter im Gesch\u00e4ft? Ganz genauso wie Au\u00dfenminister Maas diese Art von skrupelloser, scheinheiliger Politik erkl\u00e4rt hat: \u201eSolange wir nicht wissen, was da geschehen ist, gibt es keine Grundlage, auf der positive Entscheidungen f\u00fcr R\u00fcstungsexporte nach Saudi-Arabien zu treffen sind.\u201c Das sagt alles. R\u00fcstungsexport bleibt eben R\u00fcstungsexport, da z\u00e4hlen Grundlagen (oder Menschenleben) nicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bilder aus dem Jemen: Kriegsfotografie, Internet-Berichterstattung, Fernsehberichte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vom Krieg im Jemen gelangen selten Bilder in die Medien, vor allem, was den westlichen Mainstream betrifft. Wie ebenso an anderen Konfliktregionen zu beobachten, etwa dem zentralen Afrika, bleiben die dortigen Geschehnisse und Kriegsverbrechen ungesehen und damit auch aus dem Diskurs ausgeschlossen. Nur selten gelingt es Bildschaffenden und Journalist*innen, \u00fcber diese vergessenen Konflikte zu berichten. Umso wichtiger also ist diese Arbeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kriegsfotografin <a href=\"http:\/\/veroniquedeviguerie.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">V\u00e9ronique de Viguerie<\/a> zeigt Bilder der vom Krieg betroffenen Menschen im Jemen. Die 1978 geborene Franz\u00f6sin ist durch Interviews mit \u201eTaliban\u201c-K\u00e4mpfern (wohlgemerkt nach einem vielbeachteten Angriff auf franz\u00f6sische Soldaten) sowie durch Gespr\u00e4che mit somalischen Piraten bekannt geworden und hat seit 2006 <a href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%A9ronique_de_Viguerie\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">zahlreiche Preise<\/a> erhalten. Im Beitrag \u00fcber de Vigueries Reportage zum Krieg im Jemen, den <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/tv\/ttt-titel-thesen-temperamente\/Bilder-die-man-nicht-vergisst\/Das-Erste\/Video?bcastId=431902&amp;documentId=57587806\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Katja Dei\u00df<\/a> f\u00fcr ttt (Titel, Thesen, Temperamente) erstellt hat, hei\u00dft es \u00fcber die fotografischen Arbeiten: \u201eDiese Bilder machen die Katastrophe sichtbar.\u201c Diese katastrophale Lage sei die Folge eines Krieges, der u. a. mit deutschen und franz\u00f6sischen Waffen gef\u00fchrt werde und der auf Seiten der Huthi-Rebellen auch den Einsatz von Kindersoldaten bedeute. De Viguerie geht mit der Gefahr, dass Fotos immer auch Faszination ausl\u00f6sen k\u00f6nnen, bewusst um. Sie merkt im Interview an, dass ihr w\u00e4hrend des Treffens mit Huthi-Rebellen klar geworden sei, dass sie von den Rebellen f\u00fcr deren Propaganda (u. a. f\u00fcr die positive Darstellung von Kindersoldaten) ausgenutzt worden war, und die Arbeit abgebrochen habe. Nichtsdestotrotz sind es wichtige Aufnahmen, die den Krieg im Jemen ins Ged\u00e4chtnis der Betrachter*innen bringen, weil sie die Zerst\u00f6rung, die Verletzungen und die ausgehungerten Menschen zeigen \u2013 gerade die Kinder leiden und sterben auf unfassbare Weise.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Vice_Media\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">VICE Media<\/a> ist ein in den USA und Kanada ans\u00e4ssiges Medienunternehmen, das verschiedene Sparten bearbeitet. Auch Reportagen in Kriegsgebieten geh\u00f6ren dazu, produziert unter dem Namen <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Vice_News\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Vice News<\/a> und in Zusammenarbeit mit dem Fernseh\u001fsender HBO. Auf Youtube werden die Filme millionenfach angeklickt. So wurde im Sommer und Herbst 2018 auch \u00fcber die Schlacht um die jemenitische Hafenstadt <a href=\"https:\/\/news.vice.com\/en_us\/article\/9kmmdy\/a-looming-battle-could-make-yemens-bloody-war-even-worse-for-civilians\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Hodeidah<\/a> (Al Hudaydah) berichtet (Autoren Sean Stephens und Isobel Yeung). Hier sehen wir K\u00e4mpfer und Soldaten, die sich f\u00fcr den Kampfeinsatz gegen die Huthi-Rebellen vorbereiten und dann in die Schlacht fahren. Reporterin Yeung begleitet sie dabei. Wir sehen verletzte Menschen in einem \u00e4u\u00dferst schlecht ausgestatteten Krankenhaus, ebenso verletzte Kinder, deren Leben wohl nicht mehr zu retten sein wird, vor allem unter diesen schlechten Ausstattungsbedingungen (fehlendes Material und Fachpersonal). Wir sehen auch gefangene K\u00e4mpfer der Huthi-Seite, die \u2013 gleich ihren Gegnern auf \u201eKoalitionsseite\u201c \u2013 \u00fcber Kriegsverbrechen, d. h. Bombenangriffe auf Zivilisten, klagen. Fraglich ist, ob diese Art von Front-Journalismus wirkliche Aufkl\u00e4rung bringt oder teilweise nur den Sensationscharakter erh\u00f6ht und eventuell sogar hilft, einen Kriegermythos zu schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/tv\/Weltspiegel\/Jemen-Vormarsch-der-Huthi-Rebellen\/Das-Erste\/Video-Podcast?bcastId=329478&amp;documentId=45407340\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Volker Schwenck<\/a> berichtete Mitte dieses Jahres f\u00fcr das ARD-Magazin <em>Weltspiegel<\/em> \u00fcber die Huthi-Rebellen und deren Denkweise. Eine Kultur der Gewalt l\u00e4sst sich beobachten, wie meist bei einer Rebellion bzw. Revolution. Die Menschenrechtsaktivistin Hanaa El Zayani \u00e4u\u00dfert im Interview Zweifel an dem von den Rebellen ausgegebenen Ziel, die Unterdr\u00fcckung durch die Elite und durch Islamisten zu beseitigen. Gezeigt wird auch, wie die St\u00e4dte aussehen, wenn sie bombardiert oder von US-Drohnen beschossen wurden. Ein unaufgeregter, hilfreicher Blick auf dieses Land, der aber nur in wenigen Momenten andeutet, wie sehr die Region Spielball der Gro\u00dfm\u00e4chte ist. Der Hinweis, dass es auf Seiten der Huthis nicht nur Schiiten, sondern zunehmend auch Sunniten gibt, verdient dabei besondere Aufmerksamkeit, denn er zeigt, dass es eben auch um ideologische Probleme geht. Diese vom Huthi-Vertreter behauptete religi\u00f6se Einheit ist allerdings interessant, weil sie das Schwarz-Wei\u00df-Denken zugunsten einer Betrachtung der tats\u00e4chlichen sozialen Komplexit\u00e4t einer Kriegsgesellschaft beendet. Auch der Hinweis auf die antisemitische Ausrichtung der Rebellen darf nicht unbeachtet bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso vom Juli 2018 ist die Weltspiegel-Reportage von <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/tv\/Weltspiegel\/Jemen-Ein-Staat-kollabiert\/Das-Erste\/Video-Podcast?bcastId=329478&amp;documentId=45410184\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Thomas Aders<\/a>. Er berichtet von der humanit\u00e4ren Notlage und dramatischen medizinischen Unterversorgung der Binnenfl\u00fcchtlinge, in diesem Fall von Familien, die vor \u201eden saudischen Hightech-Bomben\u201c in die Hauptstadt Sanaa geflohen sind. Vom Moderator der Sendung wird am Ende darauf hingewiesen, dass die Blockade Saudi-Arabiens f\u00fcr die katastrophale Lage im Jemen veranwortlich sei \u2013 und hier kommen dann wieder die aus Wolgast gelieferten Patrouillenboote, die Hightech-Bomben von Rheinmetall und all die anderen exportierten Waffen und Kleinwaffen und auch die sonstige logistische, politische und technische Unterst\u00fctzung ins Spiel, f\u00fcr die wiederum Deutschland verantwortlich ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch die Merkel-Regierung ist nicht die einzige in Europa, die Kriegsmaterial schickt: <a href=\"https:\/\/www.janes.com\/article\/84504\/first-new-saudi-corvette-set-for-delivery-in-2021\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Jane\u00b4s<\/a> meldet, dass Spanien Korvetten f\u00fcr Saudi-Arabien bauen wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Litauen ordert neue G36-Gewehre, Frankreich Visiersysteme f\u00fcr das HK416F<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.heckler-koch.com\/de\/presse\/detail\/article\/heckler-koch-erhaelt-g36-folgegrossauftrag-aus-litauen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">litauischen Streitkr\u00e4fte<\/a> werden mehr G36-Gewehre erhalten, meldet Heckler &amp; Koch in einer Pressemitteilung. 11 Millionen Euro sei dieser Waffenverkauf schwer, im n\u00e4chsten Jahr soll geliefert werden. Damit bleibt Litauens Verteidigungsministerium elf Jahre nach der Ausstattung seiner Truppen mit dem G36 als Standardwaffe dem deutschen Waffenbauer als treuer Kunde erhalten. Das \u201eG36 KA4M1\u201c werde, so der Konzern, eine neue Schulterst\u00fctze, einen neuen schlankeren Handschutz und eine modifizierte Visierschiene besitzen und folge damit \u201eden Erfahrungen, W\u00fcnschen und Empfehlungen der Nutzerebene\u201c. Auch passende Anbaugranatwerfer w\u00fcrden exportiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gewehre des Typs HK416F, mit denen die franz\u00f6sischen Soldaten ausgestattet sind, sollen, einem Auftrag vom Juli 2018 entsprechend, <a href=\"https:\/\/www.heckler-koch.com\/en\/press\/detail\/article\/france-expands-on-successful-partnership-with-heckler-koch.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">neue Zielger\u00e4te<\/a> (<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Red_dot_sight\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">red dot sight<\/a>) des Typs CompM5 bekommen, lie\u00df H&amp;K ebenso verlauten. Beide Deals will die Waffenfirma nat\u00fcrlich daf\u00fcr nutzen, ihr durch die G36-Debatte besch\u00e4digtes Image aufzubessern. Meldungen \u00fcber erfolgreich abgeschlossene Waffenproduktionsvertr\u00e4ge und -verk\u00e4ufe an derartige Gro\u00dfkunden sind daf\u00fcr von Nutzen \u2013 \u00fcber die sonstigen schmutzigen Deals spricht man in Baden-W\u00fcrttemberg, Virginia und Georgia nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei sterben dadurch Menschen, beispielsweise in Mexiko, wie <a href=\"https:\/\/wdvogel.wordpress.com\/2018\/09\/22\/ein-meister-aus-deutschland\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wolf-Dieter Vogel<\/a> berichtet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Informationsstelle Militarisierung: Kongress zu \u201eDeutschlands Aufr\u00fcstung\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Von 7. bis 9. Dezember findet in T\u00fcbingen (Schlatterhaus, \u00d6sterbergstr. 2) der <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2018\/11\/13\/deutschlands-aufruestung-an-allen-fronten-auf-allen-ebenen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">IMI-Kongress<\/a> \u201eDeutschlands Aufr\u00fcstung: An allen Fronten \u2013 Auf allen Ebenen!\u201c statt. Im Ank\u00fcndigungstext hei\u00dft es unter anderem: \u201e\u00dcber Deutschland und Europa rollt eine Aufr\u00fcstungswelle, die eine Reihe von Bereichen erfasst: konkrete (technische) R\u00fcstungsprojekte, die enorme Aufstockung des Verteidigungsetats auf 1,5% des BIP, die Aufr\u00fcstung und Militarisierung der EU (PESCO, Milit\u00e4rische Mobilit\u00e4t), die Aufr\u00fcstung im Cyber-Bereich, die Aufr\u00fcstung und Militarisierung der Polizei und die milit\u00e4rische (Wieder-)Aneignung ziviler Fl\u00e4chen im gesamten Bundesgebiet.\u201c Dementsprechend wird es bei dem Kongress neben anderem um Strategiedokumente wie das geheime F\u00e4higkeitsprofil der Bundeswehr gehen. In diesem werde, so IMI, verlangt, dass die Bundeswehr die milit\u00e4rische Pr\u00e4senz in Osteuropa erh\u00f6hen m\u00fcsse. All dies solle \u201eerreicht\u201c werden, ohne dabei Abstriche bei Auslandseins\u00e4tzen zu machen. Das Ergebnis, so warnt IMI, w\u00e4re eine Politik der massiven Aufr\u00fcstung auf allen Ebenen. Neben der inhaltlichen Aufbereitung der Thematik wird daher bei dem Kongress auf konkrete Handlungsm\u00f6glichkeiten gegen die Aufr\u00fcstungspolitik eingegangen werden. Referent*innen sind unter anderem Tobias Pfl\u00fcger, J\u00fcrgen Wagner und Claudia Haydt. Andreas Seifert wird zum Thema \u201eThink Big: R\u00fcstungsmarkt in Bewegung\u201c sprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Vorbereitung lie\u00dfen sich einige IMI-Texte der letzten Monate lesen, etwa <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2018\/09\/03\/auf-dem-weg-zur-ruestungsunion\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">J\u00fcrgen Wagners<\/a> \u201eIMI-Standpunkt\u201c 2018\/026, der am 1. September auch in der <em>jungen Welt<\/em> erschien: \u201eAuf dem Weg zur R\u00fcstungsunion. Pesco und die Folgen: Wie Deutschland und Frankreich den Rest der EU unter Druck setzten\u201c. Oder die \u201eIMI-Analyse\u201c 2018\/22 von <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2018\/08\/03\/rheinmetall-gegenwind-fuer-ein-ruestungsunternehmen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Jacqueline Andres<\/a> mit dem Thema \u201eRheinmetall \u2013 Gegenwind f\u00fcr ein R\u00fcstungsunternehmen\u201c vom 3. August. Oder auch die am 23. Juli ver\u00f6ffentlichte, achtseitige \u201eIMI-Analyse\u201c 2018\/20 von <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2018\/07\/23\/9051\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Peter Feininger<\/a>, die ein Profil des \u201eTop-R\u00fcstungskonzerns\u201c Renk mit Hauptsitz in Augsburg darstellt. Diese Firma stellt unter anderem Getriebe f\u00fcr Rheinmetall-Panzer her, die beispielsweise in die T\u00fcrkei exportiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2018\/11\/13\/rezension-die-militarisierung-der-eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Werner Ruf<\/a> hat in \u201eWissenschaft &amp; Frieden\u201c (Heft 4\/2018) den Band <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2018\/11\/13\/buch-die-militarisierung-der-eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201eDie Militarisierung der EU<\/a> \u2013 Der (un)aufhaltsame Weg Europas zur milit\u00e4rischen Gro\u00dfmacht\u201c besprochen, der von Claudia Haydt und J\u00fcrgen Wagner in diesem Jahr publiziert wurde (bei edition berolina, Berlin, ISBN 978-3-958410879, 304 Seiten, Preis 14,99 Euro). Er zieht ein sehr positives Fazit: Trotz einiger L\u00fccken (deren Behandlung den Band mit Sicherheit gesprengt h\u00e4tte, so Ruf) liege eine Studie vor, die erstmals umfassend die im \u00f6ffentlichen Diskurs str\u00e4flich vernachl\u00e4ssigte Militarisierung Europas in (fast) allen ihren Facetten behandele. Er schlie\u00dft seine Buchkritik mit folgender Einsch\u00e4tzung: Nur auf der Grundlage solider Kenntnisse sei politische \u00dcberzeugungsarbeit effizient. So verstehe sich diese Studie auch als Handreichung f\u00fcr die Friedensarbeit. Sie sei ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3sat: Reportage zu Waffenbegeisterung in Deutschland und der Schweiz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der Wissenschaftsdoku von 3sat ging es am 8. November um das Thema \u201e<a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/page\/?source=\/wissenschaftsdoku\/sendungen\/197969\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Die neue Lust am Schie\u00dfen<\/a>: Werden Schusswaffen salonf\u00e4hig?\u201c Der Bericht von Greta Zimmermann dreht sich um die Frage, ob es in Deutschland eine neue bzw. gestiegene Begeisterung f\u00fcr Schusswaffen gibt \u2013 etwa bei den \u201eSport\u201c-Arten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Laser_Tag\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Lasertag<\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Paintball\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Paintball<\/a> und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Airsoft\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Airsoft<\/a>, oder auch im Jagdgewerbe. Die Freizeit mit Schein-Waffen, hei\u00dft es hier, liege seit mehreren Jahren im Trend. Immer mehr Menschen w\u00fcrden einen Waffenschein erwerben, Schusswaffen seien in immer mehr Haushalten zu finden. Das lasse ein Umdenken in der Gesellschaft vermuten. Leitfrage der Reportage ist: Welche Beweggr\u00fcnde lassen Menschen zur Waffe greifen?<\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a>Um Antworten darauf zu geben, besucht Reporter Gregor Steinbrenner verschiedene Menschen in Deutschland und der Schweiz: Unter anderem nimmt er in einer Reihe von Selbstversuchen an Airsoft-Kriegsspielen teil, macht einen psychologischen Waffeneignungstest, er begleitet eine J\u00e4gerin bei der Arbeit auf dem Hochsitz, beobachtet in Z\u00fcrich Jugendliche beim Schie\u00dfen mit dem Schweizer Sturmgewehr, dem \u201eSIG 550\u201c bzw. \u201eStgw 90\u201c (Wehrsport war doch schon immer was Sch\u00f6nes!), er besucht einen B\u00fcchsenmacher, bei dem er mit einer angeblich ungef\u00e4hrlichen Luftpistole schie\u00dfen darf und trifft sich sogar mit den deutschen Kollegen der US-amerikanischen NRA, wo er dann richtig \u201eballern\u201c darf. Am interessantesten ist sicher der Besuch bei den Hirnforschern der Universit\u00e4tsklinik der RWTH Aachen, die ihm im Experiment anhand der Gehirnstr\u00f6me zeigen, dass jahrelanges \u201eSpa\u00df-T\u00f6ten\u201c wie bei Airsoft oder Computerspielen eine Abstumpfung durch das T\u00f6ten, eine Belohnungsfunktion und sogar eine Verminderung der Empathie f\u00fcr das Opfer bewirkt. Das haben wir uns eigentlich schon gedacht, aber gut, das einmal von Fachleuten zu h\u00f6ren. Kleines Manko dieser durchaus gut gemachten Reportage: Die angek\u00fcndigten Waffengegner hat Steinbrenner nicht getroffen (trotz mehrfachen Hinweises auf seine Kriegsdienstverweigerung als junger Mann). Schade! So bleibt es bei dem Eindruck, dass alle Gespr\u00e4chspartner, so folgert der Reporter, \u201eVerantwortungsgef\u00fchl\u201c, gezeigt h\u00e4tten. Alle? Auch jene Waffenfanatiker im Spa\u00df-Sch\u00fctzengraben, die gern Krieg und Mord spielen? Deren Zahl allein im Raum Magdeburg in den letzten f\u00fcnf Jahren von 300 auf 3000 gestiegen sei, so Zimmermann und Steinbrenner? F\u00fcr was kann man solche Kampf\u00fcbungen noch einsetzen, au\u00dfer f\u00fcr angeblichen Sport? Eine gro\u00dfe L\u00fccke in dieser Reportage, leider. Nicht kritisch genug gedacht bzw. gefragt. Trotzdem sehenswert.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer einen satirischen Beitrag zum Thema Schusswaffenbesitz sucht, m\u00f6ge sich an die Band Sondaschule (aus M\u00fclheim an der Ruhr) erinnern, die vor nicht allzu langer Zeit \u2013 Waffenfanatismus und Gewaltsteigerung kritisierend \u2013 einen \u201e<a href=\"http:\/\/www.sondaschule.de\/videos\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Waffenschein bei Aldi<\/a>\u201c besungen hat.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Druckfrisch: \u201ePolitik im Comic\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anfang November ist der zweite Band der Reihe \u201eZeichnen und Erz\u00e4hlen\u201c erschienen, indem die kritische Besprechung und Vorstellung von Comics mit politischem Inhalt fortgesetzt wird. Denn f\u00fcr die notwendige gesellschaftskritische Diskussion braucht es Bildgeschichten, die zum Denken und auch zum Handeln anregen. In diesem Sammelband stehen dabei die kriegskritischen Bild-Erz\u00e4hlungen im Vordergrund. Aber was ist ein Kriegscomic? Was ist Krieg? Und was bedeutet \u201ekriegskritisch\u201c? Hier beginnt die spannende Diskussion zu politischen Comics.<\/p>\n\n\n\n<p>Geschrieben wurden die Buchbesprechungen in Deutschland und Taiwan, von Expert*innen, Comiczeichner*innen, gesellschaftspolitischen Aktivist*innen, Leuten, die einfach gern Bildgeschichten lesen, von Student*innen und von Sprachlehrer*innen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerhard Mauch beginnt mit Texten, welche die Themen Religion und Antisemitismus behandeln (etwa in einer Besprechung von Will Eisners Bildgeschichte \u201eDas Komplott \u2013 Die wahre Geschichte der Protokolle der Weisen von Zion\u201c). Heike Oldenburg widmet sich einer Reihe von Bildgeschichten, die einen gro\u00dfen Bogen spannen \u2013 von Charlotte Salomons Leben \u00fcber den Irrsinn des Ersten Weltkriegs in Werken von George Grosz bis zu Ulli Lusts \u201eFlughunde\u201c, einer grafischen Adaption von Marcel Beyers Bestsellerroman zum Zweiten Weltkrieg. Holger H\u00e4hle befasst sich damit, wie Gerhard Seyfried auf vielschichtige Weise die alternative Szene Berlins geschildert hat. Die M\u00fcnsteraner Buchk\u00fcnstlerin Chang, Pei-Yu gew\u00e4hrt uns im Interview einen Einblick in ihre Arbeit am Bilderbuch zu Walter Benjamins tragischer wie bedeutsamer Fluchtgeschichte, sie geht auch auf politische Kinderb\u00fccher in Deutschland ein. Der Freiburger Buchh\u00e4ndler Konstantin Klingberg bespricht Frau Changs Buch aus fachlicher Perspektive. Wang, Yu-Kai, Student der Wenzao-Universit\u00e4t, spricht anhand eines Bildes mit Antikriegsmotiv \u00fcber seine k\u00fcnstlerische Arbeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende des Bandes wird als \u201ework in progress\u201c Han-Chiao Wangs Comic \u201eBlitz\u201c vorgestellt, in dem es um Umweltzerst\u00f6rung geht \u2013 und damit um einen Krieg gegen die Natur, der von den Menschen in den reichen L\u00e4ndern zwar gern verdr\u00e4ngt wird, den eben diese Menschen, also wir, jedoch t\u00e4glich mitf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Gro\u00dfer Dank geht an die Regionalgruppe Freiburg und den Landesverband Baden-W\u00fcrttemberg der Deutschen Friedensgesellschaft \u2013 Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), die erneut den Druck dieser Reihe als Sponsoren unterst\u00fctzt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>\u25cf \u201e<strong>Politik im Comic: Grafische Erz\u00e4hlungen zu Krieg und Gesellschaft. Eine Text\u001fsammlung von Gerhard Mauch, Heike Oldenburg und Andr\u00e9 Sven Maertens\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Sammelband ist beim Verlag Books on Demand (Norderstedt) erschienen, hat 112 Seiten (Format 15,5 x 22 cm) und ist zum Preis von 6 Euro im Buchhandel erh\u00e4ltlich (ISBN 978-3-748111016). Herausgeber ist der Germanist Andr\u00e9 Sven Maertens. Der Band enth\u00e4lt farbige Illustrationen von Wang, Han-Chiao, Birgit Weyhe, Ulli Lust, Chang, Pei-Yu, Charlotte Salomon, Wang, Yu-Kai und Willi Bl\u00f6\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kontaktadresse f\u00fcr alle Fragen zu diesem Band:<\/strong> Facebook: @politikimcomic<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mehr Informationen und Online-Bestellung unter:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bod.de\/buchshop\/politik-im-comic-andre-sven-maertens-9783748111016\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.bod.de\/buchshop\/politik-im-comic-andre-sven-maertens-9783748111016<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem Verschwinden \/ der Ermordung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi steht das Verh\u00e4ltnis der westlichen Staatenwelt zu Saudi Arabien erneut zur Diskussion. Was in dieser Debatte keine Rolle spielt ist das anhaltende milit\u00e4rische Engagement Saudi Arabiens im Jemen-Krieg. 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