{"id":1692,"date":"2016-03-30T12:08:00","date_gmt":"2016-03-30T10:08:00","guid":{"rendered":"https:\/\/rib-ev.de\/?p=1692"},"modified":"2024-07-19T15:03:52","modified_gmt":"2024-07-19T13:03:52","slug":"daks-newsletter-maerz-2016-ist-erschienen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rib-ev.de\/?p=1692","title":{"rendered":"DAKS-Newsletter M\u00e4rz 2016 ist erschienen!"},"content":{"rendered":"\n<p>Frohe Ostern! Diesmal mit: steigenden weltweiten R\u00fcstungsexporten, neuen Zahlen zu den deutschen R\u00fcstungsexporten und den \u201egoldenen Nasen\u201c der deutschen R\u00fcstungsindustrie. \u2013 Mehr dazu im neuen DAKS-Newsletter!<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Weiterempfehlen: Wenn Sie den Kleinwaffen-Newsletter abonnieren wollen<br>(als kostenlose E-Mail), senden Sie uns einfach eine <a href=\"mailto:daks-news@rib-ev.de?subject=Kleinwaffen%20Newsletter\">Mail<\/a> mit dem Stichwort<br>\u201eKleinwaffen-Newsletter\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>SIPRI: Der weltweite Waffenhandel w\u00e4chst<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um mit der positiven Nachricht zu beginnen: Deutschland ist nach Darstellung von SIPRI nicht l\u00e4nger der drittgr\u00f6\u00dfte Exporteur von Waffen. Im Vergleich mit dem Zeitraum 2006-2010 ist der Weltmarktanteil deutscher R\u00fcstungsunternehmen von 11 % auf 4,7 % im Zeitraum 2011-2015 zur\u00fcckgegangen. Dies stellt einen R\u00fcckgang von 51 % dar. \u2013 Leider dokumentiert diese Zahl jedoch nur, dass es der deutschen R\u00fcstungsindustrie nicht gelungen ist, in einem grunds\u00e4tzlich wachsenden Markt ihre Exporte noch weiter zu steigern. Deshalb hat Deutschland zwar an (Welt-)Marktanteilen verloren \u2013 was das Exportvolumen anbelangt, scheinen sich die deutschen R\u00fcstungsausfuhren keineswegs reduziert zu haben. Geschweige denn um 51 %. So hinterl\u00e4sst dann jedoch leider selbst die einzig positive Nachricht des <a href=\"http:\/\/books.sipri.org\/files\/FS\/SIPRIFS1602.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Reports<\/a> einen bitteren Nachgeschmack. Hinzu kommt, dass das Volumen der Genehmigungen f\u00fcr R\u00fcstungsexporte im Jahr 2015 erneut sprunghaft gestiegen ist, so dass nicht klar ist, ob die von SIPRI festgestellte Entwicklung nachhaltig sein wird.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Deutsche Genehmigungen f\u00fcr die endg\u00fcltige Ausfuhr von R\u00fcstungsg\u00fctern<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Jahr<\/strong><\/td><td><strong>Einzelausfuhr-genehmigungen<\/strong><\/td><td><strong>Sammelausfuhr-genehmigungen<\/strong><\/td><td><strong>Gesamt<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>2015 (vorl\u00e4ufig)<\/td><td>(5,9 Milliarden)<\/td><td>(4,96 Milliarden)<\/td><td>(10,86 Milliarden)<\/td><\/tr><tr><td>2014<\/td><td>3,974 Milliarden<\/td><td>2,545 Milliarden<\/td><td>6,519 Milliarden<\/td><\/tr><tr><td>2013<\/td><td>5,846 Milliarden<\/td><td>2,494 Milliarden<\/td><td>8,34 Milliarden<\/td><\/tr><tr><td>2012<\/td><td>4,704 Milliarden<\/td><td>4,17 Milliarden<\/td><td>8,874 Milliarden<\/td><\/tr><tr><td>2011<\/td><td>5,414 Milliarden<\/td><td>5,38 Milliarden<\/td><td>10,794 Milliarden<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Insgesamt scheint der weltweite R\u00fcstungsmarkt in den vergangenen Jahren um rund 14 % gewachsen zu sein. Die f\u00fcnf Hauptlieferl\u00e4nder, n\u00e4mlich die USA, Russland, China, Frankreich und Deutschland \u2013 jetzt auf Platz 5 \u2013 sind dabei f\u00fcr 74 % aller Gesch\u00e4fte verantwortlich. Das Wachstum des weltweiten R\u00fcstungsmarktes scheint dabei insbesondere durch eine gesteigerte Nachfrage im Mittleren Osten ausgel\u00f6st worden zu sein. Die Nachfrage durch die L\u00e4nder in dieser Region hat sich in den Jahren 2011-2015 um 61 % erh\u00f6ht, so dass Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, T\u00fcrkei und Pakistan inzwischen f\u00fcr 18,3 % verantwortlich zeichnen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Land<\/strong><\/td><td><strong>Weltmarktanteil (Import)<\/strong> <strong>im Zeitraum 2006-2010<\/strong><\/td><td><strong>Weltmarktanteil (Import)<\/strong> <strong>im Zeitraum 2011-2015<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Saudi-Arabien<\/td><td>2,10 %<\/td><td>7,00 %<\/td><\/tr><tr><td>Vereinigte Arabische Emirate<\/td><td>3,90 %<\/td><td>4,60 %<\/td><\/tr><tr><td>T\u00fcrkei<\/td><td>2,50 %<\/td><td>3,40 %<\/td><\/tr><tr><td>Pakistan<\/td><td>4,30 %<\/td><td>3,30 %<\/td><\/tr><tr><td><strong>Gesamt<\/strong><\/td><td><strong>12,80 %<\/strong><\/td><td><strong>18,30 %<\/strong><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Wenn Gro\u00dfabnehmer wie Israel nicht in der Top-10-Liste der Hauptimporteure auftauchen, so liegt dies vor allem an den dramatisch gesteigerten Importen von Saudi-Arabien, das seine Waffenimporte zwischen 2011 und 2015 um 275 % gesteigert hat. Das verhei\u00dft nichts Gutes f\u00fcr die Konflikte im Jemen und in Syrien, f\u00fcr das Verh\u00e4ltnis zum Iran und f\u00fcr die zivilgesellschaftliche Entwicklung in Saudi-Arabien selbst.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rekordverd\u00e4chtig: Deutsche R\u00fcstungsexporte im Jahr 2015<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der R\u00fcstungsexportbericht der Bundesregierung f\u00fcr das Jahr 2015 ist noch nicht erschienen, aber dank einer <a href=\"http:\/\/www.waffenexporte.org\/wp-content\/uploads\/0201\/02\/Einzel-und-Sammelausfuhrgenehmigungen-2015-Gesamt-und-MENA-StaatenDie-Linke-Jan-van-Aken-19.02.2016.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Schriftlichen Frage<\/a> des Bundestagsabgeordneten Jan van Aken (Die Linke), sind die vorl\u00e4ufigen Zahlen verf\u00fcgbar. Nun wird der Antwort zwar die These vorangestellt, \u201edass die Summe der Genehmigungswerte eines Berichtszeitraums allein kein tauglicher Gradmesser f\u00fcr eine bestimmte R\u00fcstungsexportpolitik\u201c sei, dennoch sind die Zahlen als solche besorgniserregend. Im Vergleich mit dem Jahr 2014 haben sich die Genehmigungswerte im Jahr 2015 n\u00e4mlich dramatisch erh\u00f6ht: von 6,519 Milliarden Euro auf 10,86 Milliarden Euro. Dabei verstetigte sich die Tendenz, dass nicht nur die verb\u00fcndeten Staaten der EU oder NATO mit deutschen Waffen beliefert werden, sondern vor allem auch so genannte Drittl\u00e4nder: 45 % aller Genehmigungen entfielen auf diese Empf\u00e4ngerkategorie.<\/p>\n\n\n\n<p>Hinzu kommt, dass die Exportzahlen f\u00fcr R\u00fcstungsausfuhren in die L\u00e4nder des Nahen und Mittleren Ostens und nach Nordafrika (MENA-Region) stabil sind. Im Jahr 2014 summierten sich die genehmigten Exporte auf eine Summe von 1,343 Milliarden Euro und im Jahr 2015 waren es erneut 1,305 Milliarden Euro.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Deutsche R\u00fcstungsexportgenehmigungen in die MENA-Region in den Jahren 2014-2015<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Land<\/strong><\/td><td><strong>Jahr 2015<\/strong><\/td><td><strong>Jahr 2014<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>\u00c4gypten<\/td><td>18,715 Millionen<\/td><td>22,735 Millionen<\/td><\/tr><tr><td>Algerien<\/td><td>411,409 Millionen<\/td><td>163,659 Millionen<\/td><\/tr><tr><td>Bahrain<\/td><td>1,012 Millionen<\/td><td>3,183 Millionen<\/td><\/tr><tr><td>Irak<\/td><td>40,878 Millionen<\/td><td>86,102 Millionen<\/td><\/tr><tr><td>Israel<\/td><td>156,741 Millionen<\/td><td>684,563 Millionen<\/td><\/tr><tr><td>Jemen<\/td><td>0,972 Millionen<\/td><td>0,783 Millionen<\/td><\/tr><tr><td>Jordanien<\/td><td>7,252 Millionen<\/td><td>1,387 Millionen<\/td><\/tr><tr><td>Katar<\/td><td>62,777 Millionen<\/td><td>15,439 Millionen<\/td><\/tr><tr><td>Kuwait<\/td><td>124,699 Millionen<\/td><td>4,021 Millionen<\/td><\/tr><tr><td>Libanon<\/td><td>1,295 Millionen<\/td><td>4,447 Millionen<\/td><\/tr><tr><td>Lybien<\/td><td>0,133 Millionen<\/td><td>2,532 Millionen<\/td><\/tr><tr><td>Marokko<\/td><td>3,556 Millionen<\/td><td>1,713 Millionen<\/td><\/tr><tr><td>Oman<\/td><td>95,894 Millionen<\/td><td>12,554 Millionen<\/td><\/tr><tr><td>Saudi-Arabien<\/td><td>270,041 Millionen<\/td><td>208,967 Millionen<\/td><\/tr><tr><td>Syrien<\/td><td>0,485 Millionen<\/td><td>1,121 Millionen<\/td><\/tr><tr><td>Tunesien<\/td><td>2,112 Millionen<\/td><td>8,084 Millionen<\/td><\/tr><tr><td>Vereinigte Arabische Emirate<\/td><td>107,281 Millionen<\/td><td>121,219 Millionen<\/td><\/tr><tr><td><strong>Gesamt<\/strong><\/td><td><strong>1305,252 Millionen<\/strong><\/td><td><strong>1342,509 Millionen<\/strong><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Schon diese Situation k\u00f6nnte getrost als skandal\u00f6s bezeichnet werden, da diese Exporte die von der Bundesregierung selbst gesetzten <a href=\"https:\/\/www.bmwi.de\/BMWi\/Redaktion\/PDF\/A\/aussenwirtschaftsrecht-grundsaetze\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Politischen Grunds\u00e4tze<\/a> zum R\u00fcstungsexport in vielerlei Hinsicht verletzen. So gilt es festzuhalten, dass der durch Saudi-Arabien und seine Verb\u00fcndeten gef\u00fchrte Krieg im Jemen eine \u201ebewaffnete Auseinandersetzung\u201c darstellt (Kriterium III,5), R\u00fcstungsexporte versch\u00e4rfen das Wettr\u00fcsten zwischen dem Iran und Saudi-Arabien (Kriterium III,5) und selbstverst\u00e4ndlich droht Saudi-Arabien die von Deutschland erhaltenen Waffen auch zur inneren Repression einzusetzen (Kriterium III,4). All dies steht der Genehmigung von R\u00fcstungsexporten entgegen \u2013 zumindest gem\u00e4\u00df dem Wortlaut der Politischen Grunds\u00e4tze. Da der Bruch der selbstaufgestellten Regeln eine Praxis darstellt, die von der Bundesregierung bereits seit Jahren praktiziert wird, ist diese Situation alles andere als \u00fcberraschend.<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich besorgniserregend ist dagegen, dass die Jan van Aken gegebenen Antwort Bem\u00fchungen erkennen l\u00e4sst, die Genehmigungswerte manipulativ zu verschleiern und dadurch niedriger erscheinen zu lassen, als sie eigentlich waren.<\/p>\n\n\n\n<p>So betont Matthias Machnig, der als Staatssekret\u00e4r des Wirtschaftsministeriums im Auftrag der Bundesregierung die Fragen Jan van Akens beantwortet hat, dass die Zahlen nur das \u201eVolumen f\u00fcr von der jetzigen Bundesregierung politisch zu verantwortende\u201c Genehmigungen wiedergeben w\u00fcrden. Aber:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eZu diesen Positionen kommt die Lieferung von Panzern nach Katar mit einem Volumen von 1,6 Mrd. Euro, die von der vorangegangenen Bundesregierung infolge einer Genehmigung nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz aus dem Jahr 2013 politisch zu verantworten ist. Statistisch relevant f\u00fcr das Jahr 2015 ist ebenfalls ein U-Boot f\u00fcr Israel mit einem Volumen von 351 Mio. Euro, das auf eine Entscheidung aus 2003 zur\u00fcckgeht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anders ausgedr\u00fcckt erhielt Katar im Jahr 2015 nicht Waffen im Wert von 62,777 Millionen Euro aus Deutschland, sondern im Wert von mindestens 1.660 Millionen Euro. Noch komplexer ist die Lage im Fall von Israel, denn nat\u00fcrlich hatte das im Jahr 2015 ausgelieferte U-Boot einen Genehmigungswert von 351 Millionen Euro. Die Bundesregierung unterst\u00fctzte jedoch den Kauf durch Israel durch eine finanzielle Beihilfe aus dem Bundeshaushalt in H\u00f6he von 33 % des Kaufpreises. Der Wert des U-Boots lag deshalb nicht bei 351 Millionen Euro, sondern rund 180 Millionen Euro h\u00f6her, bei etwa 531 Millionen Euro.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Land<\/strong><\/td><td><strong>angegebene Genehmigungswerte<\/strong><\/td><td><strong>tats\u00e4chliche Genehmigungswerte<\/strong><\/td><td><strong>tats\u00e4chlicher Wert<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Israel<\/td><td>156,741 Millionen<\/td><td>etwa 507 Millionen<\/td><td>etwa 687 Millionen<\/td><\/tr><tr><td>Katar<\/td><td>62,777 Millionen<\/td><td>etwa 1660 Millionen<\/td><td>\u2013<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Damit ist dann aber klar, dass die vom Bundeswirtschaftsministerium kolportierten Zahlen \u00fcber die Genehmigungswerte im Jahr 2015 falsch sind, denn der Wert der erteilten Einzelausfuhrgenehmigungen belief sich eben nicht auf 5,9 Milliarden Euro, sondern auf mindestens 7,85 Milliarden Euro. Der tats\u00e4chliche Wert der so genehmigten Exporte d\u00fcrfte sich sogar auf rund 8,02 Milliarden Euro belaufen haben. Falsch ist deshalb auch die \u00dcbersicht der Hauptempf\u00e4ngerl\u00e4nder deutscher R\u00fcstungsexporte: Wichtigster Abnehmer deutscher R\u00fcstungsexporte war wohl nicht das Vereinigte K\u00f6nigreich, sondern Katar. Und Israel kommt in einer berichtigten \u00dcbersicht dann nicht an 7. Stelle des Top-10-Rankings zu stehen, sondern r\u00fcckt mindestens auf Platz 4 vor. Falsch sind auch die Genehmigungswerte f\u00fcr deutsche R\u00fcstungsexporte in die MENA-Region, denn diese betrugen nicht 1,3 Milliarden Euro, sondern mindestens 3,3 Millarden Euro. Die vom Bundeswirtschaftsministerium betriebene Information des Parlaments ist deshalb alles andere als transparent, sie ist manipulativ. Und das ist ein Skandal.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Presseerkl\u00e4rung von \u201eAktion Aufschrei \u2013 Stoppt den Waffenhandel!\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die sieben Goldenen Nasen des deutschen R\u00fcstungsexports<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ausstellung vor dem Deutschen Bundestag er\u00f6ffnet:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte zivilgesellschaftliche B\u00fcndnis gegen R\u00fcstungsexporte, die bundesweite Kampagne \u201eAktion Aufschrei \u2013 Stoppt den Waffenhandel!\u201c er\u00f6ffnete heute um 10.00 Uhr in Berlin die Ein-Tages-Ausstellung \u201eDie sieben Goldenen Nasen des deutschen R\u00fcstungsexports!\u201c. Die Ausstellung ist auf der Wiese vor dem Deutschen Bundestag bis 14 Uhr zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWaffenh\u00e4ndler haben Name und Gesicht. Es sind einige wenige Unternehmen und ihre Anteilseigner, die sich auf Kosten von Leid, Not und Tod der Menschen, die in Konfliktregionen leben, sprichw\u00f6rtlich eine Goldene Nase verdienen. Darauf machen wir heute mit den Skulpturen der Sieben gro\u00dfen Nasen des deutschen R\u00fcstungsexports aufmerksam. Millionen Menschen sind auf der Flucht oder sterben, weil ein paar vom lukrativen Gesch\u00e4ft mit Krieg und Waffenexport profitieren!\u201c, erl\u00e4utert Christine Hoffmann, pax christi-Generalsekret\u00e4rin und Sprecherin der \u201eAktion Aufschrei \u2013 Stoppt den Waffenhandel!\u201c die Symbolik der Ausstellung.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMit der Ausstellung nennen wir beispielhaft sieben Profiteure deutscher R\u00fcstungsexporte mit Namen und zeigen dazu jeweils die \u00fcberdimensionierten Nasen-Profile der f\u00fcr die t\u00f6dlichen Gesch\u00e4fte verantwortlichen Personen in den Unternehmen Heckler &amp; Koch, Krauss-Maffei-Wegmann, ThyssenKrupp Marine Systems, Rheinmetall, Airbus Defence &amp; Space, Diehl-Defence und der Daimler AG\u201c, so J\u00fcrgen Gr\u00e4sslin, Sprecher der Aktion Aufschrei und der DFG-VK.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEine `Goldene Nase\u00b4 mit deutschen R\u00fcstungsexporten k\u00f6nnen sich die heute vor dem Reichstag gezeigten Profiteure des Todes nur verdienen, weil die Bundesregierung und die Parlamentsmehrheit sich bisher weigern, unsere Forderung nach einem grunds\u00e4tzlichen Verbot des Exportes von Kriegswaffen und R\u00fcstungsg\u00fctern im Grundgesetz Artikel 26 (2) zu verankern. Und das obwohl sich in einer aktuellen Umfrage 83 Prozent der Bev\u00f6lkerung f\u00fcr ein solches Verbot aussprechen\u201c, begr\u00fcndet Paul Russmann, Kampagnensprecher und Sprecher der \u00f6kumenischen Aktion Ohne R\u00fcstung Leben die Pr\u00e4sentation der Ausstellung vor dem Reichstag.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einem Umfang von fast 12,9 Milliarden Euro genehmigte die Bundesregierung 2015 die Ausfuhr von Kriegswaffen und R\u00fcstungsg\u00fctern in einem bisher nicht gekannten Ausma\u00df. Die Kampagnen-Sprecher fordern Wirtschaftsminister Gabriel auf, den Export von Kleinwaffen und deren Munition ganz einzustellen und alle Lieferungen in kriegf\u00fchrende und menschenrechtsverletzende Staaten sofort zu stoppen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ausz\u00fcge aus dem Redebeitrag von J\u00fcrgen Gr\u00e4sslin <\/strong><strong>anl\u00e4sslich der Kunstaktion der Kampagne \u201eAktion Aufschrei \u2013 Stoppt den Waffenhandel!\u201c am 26. Februar 2016 vor dem Bundestag in Berlin<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>J\u00fcrgen Gr\u00e4sslin ist Sprecher der Kampagne \u201eAktion Aufschrei \u2013 Stoppt den Waffenhandel!\u201c, der Deutschen Friedensgesellschaft \u2013 Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), der Kritischen Aktion\u00e4rInnen Daimler und Vorsitzender des R\u00fcstungsInformationsB\u00fcro (RIB e.V.) sowie Buchautor <\/em><em>(\u201eSchwarzbuch Waffenhandel\u201c, \u201eNetzwerk des Todes\u201c u.v.a.m.).<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Den T\u00e4tern Nase und Gesicht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie die f\u00fchrenden R\u00fcstungsmanager Deutschlands Profite durch skrupellose Waffenexporte verdienen und Mitschuld an Mord und Massenmord tragen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p>\n\n\n\n<p>wir m\u00f6chten Ihnen heute seitens der Kampagne \u201eAktion Aufschrei \u2013 Stoppt den Waffenhandel!\u201c sieben f\u00fchrende Manager der deutschen R\u00fcstungs- und Milit\u00e4rfahrzeugindustrie vorstellen. Sie alle haben sich \u2013 wie wir in unserer Kunstaktion symbolisch darstellen \u2013 eine gewaltige goldene Nase verdient.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese sieben Topmanger der deutschen R\u00fcstungsindustrie verantworten aufgrund der Gesch\u00e4ftspolitik ihres Unternehmens Waffengesch\u00e4fte mit menschenrechtsverletzenden oder kriegf\u00fchrenden Staaten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihre Nasen gl\u00e4nzen golden, die Profite ihrer Konzerne sind blutrot: [\u2026]<\/p>\n\n\n\n<p><strong>GOLDENE NASE NR. 1<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das \u2013 gemessen an der Opferzahl \u2013 t\u00f6dlichste Unternehmen Deutschlands ist der Kleinwaffenproduzent <strong>Heckler &amp; Koch<\/strong>. Allein der Einsatz von H&amp;K-Waffen hat bis heute den Tod von mehr als zwei Millionen Menschen zur Folge, weitaus mehr Menschen wurden und werden zeitlebens verkr\u00fcppelt und traumatisiert. [\u2026]<\/p>\n\n\n\n<p><strong>GOLDENE NASE NR. 2<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frank Haun<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Krauss-Maffei Wegmann<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Krauss-Maffei Wegmann steht im Ranking der TOP 100 des Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) bei den r\u00fcstungsexportierenden Unternehmen weltweit auf Platz 83 (2014); zum Vergleich: Platz 73 (2013).<\/p>\n\n\n\n<p>Waffenverk\u00e4ufe 2013: 1,010 Mrd. US-Dollar<\/p>\n\n\n\n<p>Waffenverk\u00e4ufe 2014: 940 Mio. US-Dollar [\u2026]<\/p>\n\n\n\n<p><strong>GOLDENE NASE NR. 3<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bernhard Gerwert<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Chief Executive Officer von Airbus Defence &amp; Space<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Entgegen zwischenzeitlicher Bestrebungen hat die Airbus-F\u00fchrung um Tom Enders und Bernhard Gerwert die Milit\u00e4rsparte nicht abgebaut, geschweige denn konvertiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Airbus Group steht im Ranking der TOP 100 des Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) bei den r\u00fcstungsexportierenden Unternehmen weltweit auf Platz 7 (2014 und 2013).<\/p>\n\n\n\n<p>Waffenverk\u00e4ufe 2013: 15,740 Mrd. US-Dollar<\/p>\n\n\n\n<p>Waffenverk\u00e4ufe 2014: 14.490 Mrd. US-Dollar [\u2026]<\/p>\n\n\n\n<p><strong>GOLDENE NASE NR. 4<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Claus G\u00fcnther<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vorstandssprecher des Bereichs Diehl Defence<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Augenscheinlich ist die Diehl-Gruppe mit Diehl BGT Defence und Junghans Microtec \u2013 nach Heckler &amp; Koch \u2013 das zweitt\u00f6dlichste Unternehmen Deutschlands. Denn angesichts Abertausender von Lenkflugk\u00f6rpern und mehrerer Millionen ausgelieferter Z\u00fcnder (Jahresproduktion: ca. 1 Mio. Z\u00fcnder) m\u00fcssen die Opferzahlen exorbitant hoch sein. Gerade die Z\u00fcnder wurden und werden vor allem an die US Army ausgeliefert und im Irak- und im Afghanistan-Krieg eingesetzt. F\u00fcr diese Gesch\u00e4ftspolitik ist Claus G\u00fcnther seit seinem Amtsantritt ma\u00dfgeblich mitverantwortlich. [\u2026]<\/p>\n\n\n\n<p><strong>GOLDENE NASE NR. 5<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Heinrich Hiesinger<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp AG<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>TKMS ist der f\u00fchrende europ\u00e4ische Systemanbieter f\u00fcr U-Boote und Marineschiffe. Im Januar 2016 wurde das teuerste und zugleich gr\u00f6\u00dfte U-Boot von TKMS seitens der israelischen Marine in Haifa in Betrieb genommen. Auf den U-Booten von TKMS haben die Streitkr<\/strong><strong>\u00e4<\/strong><strong>fte Israels Atomwaffen stationiert.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>W\u00e4hrend die USA und die allermeisten Staaten Europas ihren Waffenhandel 2014 reduzierten, steigerte Deutschland seine R\u00fcstungsexporte um 9,4 Prozent. Besonders dramatisch war dabei die massive Steigerung der Ausfuhren um beachtliche 29,5 Prozent beim U-Boot-Bauer ThyssenKrupp. Traditionell liefert ThyssenKrupp Marine Systems mit der Beteiligungsgesellschaft Howaldtswerke Deutsche Werft Kriegsschiffe in Krisen- und Kriegsgebiete wie den Nahen Osten. Dabei beliefert HDW Israel und die Feinde Israels, wie die T\u00fcrkei und \u00c4gypten mit U-Booten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>ThyssenKrupp steht im Ranking der TOP 100 des Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) bei den r\u00fcstungsexportierenden Unternehmen weltweit auf Platz 42 (2014); zum Vergleich: Platz 59 (2013).<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Waffenverk\u00e4ufe 2013: 1,770 Mrd. US-Dollar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Waffenverk\u00e4ufe 2014: 2,310 Mrd. US-Dollar [\u2026]<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>GOLDENE NASE NR. 6<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Armin Papperger<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Rheinmetall steht im Ranking der TOP 100 des Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) bei den r\u00fcstungsexportierenden Unternehmen weltweit auf Platz 31 (2014); zum Vergleich: Platz 32 (2013).<\/p>\n\n\n\n<p>Waffenverk\u00e4ufe 2013: 2,860 Mrd. US-Dollar<\/p>\n\n\n\n<p>Waffenverk\u00e4ufe 2014: 2,970 Mrd. US-Dollar [\u2026]<\/p>\n\n\n\n<p><strong>GOLDENE NASE NR. 7<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dieter Zetsche<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vorstandsvorsitzender der Daimler AG<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unter der \u00c4gide von Dr. Zetsche ist Mercedes Military einer der f\u00fchrenden Produzenten und Exporteure von Milit\u00e4rfahrzeugen Europas. Angesichts der Gr\u00f6\u00dfe des Daimler-Konzerns liegt der Umsatzanteil der milit\u00e4rischen Fahrzeuggesch\u00e4fte unter drei Prozent. R\u00fcstungskonversion w\u00e4re vergleichsweise leicht m\u00f6glich, ist jedoch von Zetsche zurzeit nicht angestrebt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Fahrzeugproduktion bei Mercedes Military erfolgt schwerpunktm\u00e4\u00dfig im Werk W\u00f6rth (Rheinland-Pfalz). Zu den Empf\u00e4ngerl\u00e4ndern von Mercedes-Milit\u00e4rfahrzeugen z\u00e4hlten bzw. z\u00e4hlen zahlreiche menschenrechtsverletzende und kriegf\u00fchrende Staaten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dessen ungeachtet wurde das Gehalt der Goldenen Nase Zetsche um 16 Prozent (gegen\u00fcber 2014) auf nunmehr 9,7 Mio. Euro (einschlie\u00dflich Bonuszahlungen) im Jahr 2015 erh\u00f6ht. [\u2026]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frohe Ostern! Diesmal mit: steigenden weltweiten R\u00fcstungsexporten, neuen Zahlen zu den deutschen R\u00fcstungsexporten und den \u201egoldenen Nasen\u201c der deutschen R\u00fcstungsindustrie. \u2013 Mehr dazu im neuen DAKS-Newsletter! Zum Weiterempfehlen: Wenn Sie den Kleinwaffen-Newsletter abonnieren wollen(als kostenlose E-Mail), senden Sie uns einfach eine Mail mit dem Stichwort\u201eKleinwaffen-Newsletter\u201c. SIPRI: Der weltweite Waffenhandel w\u00e4chst Um mit der positiven Nachricht [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1692","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1692","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1692"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1692\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1693,"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1692\/revisions\/1693"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1692"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1692"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1692"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}