{"id":1419,"date":"2016-11-29T12:44:00","date_gmt":"2016-11-29T11:44:00","guid":{"rendered":"https:\/\/rib-ev.de\/?p=1419"},"modified":"2024-07-19T15:03:25","modified_gmt":"2024-07-19T13:03:25","slug":"daks-newsletter-november-2016-ist-erschienen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rib-ev.de\/?p=1419","title":{"rendered":"DAKS-Newsletter November 2016 ist erschienen!"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Kleinwaffenhersteller Heckler &amp; Koch durchlebt gerade turbulente Zeiten: In Deutschland werden R\u00fcstungsexporte zunehmend kritisch beurteilt und das G36-Gewehr genie\u00dft keinen guten Ruf \u2013 andererseits konnte Heckler &amp; Koch in den vergangenen Monaten einige Exportauftr\u00e4ge gewinnen. \u2013 Mehr dazu im neuen Newsletter!<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Weiterempfehlen: Wenn Sie den Kleinwaffen-Newsletter abonnieren wollen (als kostenlose E-Mail), senden Sie uns einfach eine <a href=\"mailto:daks-news@rib-ev.de?subject=Kleinwaffen-Newsletter\">Mail<\/a> mit dem Stichwort \u201eKleinwaffen-Newsletter\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>DAKS-Newsletter November 2016<\/p>\n\n\n\n<p><strong>G36-Debatte: Nachfolgemodell in Sicht?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine f\u00f6rmliche Ausschreibung gibt es zwar noch nicht, aber wie die <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/article159453773\/Ursula-von-der-Leyen-will-das-G36-Gewehr-ersetzen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Welt<\/a> berichtet, soll Bewegung in die Suche nach einem neuen Schnellfeuergewehr f\u00fcr die Bundeswehr gekommen sein: Das Verteidigungsministerium habe sich nach der erfolgten Marktsichtung dazu durchgerungen, eines der bereits vorhandenen und in Produktion befindlichen, marktverf\u00fcgbaren Gewehre zu beschaffen. Auf diese Weise sollen Kosten und Zeit, die die Neuentwicklung einer Waffe ben\u00f6tigen w\u00fcrde, gespart werden, sodass tats\u00e4chlich schon ab 2019 mit der Ausmusterung des G36 bzw. mit der Neubeschaffung des Nachfolgemodells begonnen werden kann. Auch nach dieser Grundsatzentscheidung ist der Kreis der potentiellen Lieferanten noch immer gro\u00df. \u2013 Auch wenn die Versuchung, eine \u201edeutsche L\u00f6sung\u201c zu bevorzugen und ein Modell aus dem Hause Heckler &amp; Koch zum Zuge kommen zu lassen, nat\u00fcrlich gro\u00df sein wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beispiel Litauen: Heckler &amp; Koch verkauft (zu) gut<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die von der Firma stolz pr\u00e4sentierte <a href=\"http:\/\/www.heckler-koch.com\/de\/presse\/detail\/article\/heckler-koch-erhaelt-g36-grossauftrag-aus-litauen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Nachricht<\/a>, dass Litauen \u201emodifizierte G36-Gewehre\u201c mitsamt einem leicht ver\u00e4nderten Granatwerfer kaufen wird, ist im Grunde keine \u00dcberraschung. Der Trend zur HK-Umr\u00fcstung setzt sich fort, nicht rasch, aber best\u00e4ndig. Die schicke neue Bezeichnung des litauischen G36 lautet dann <a href=\"http:\/\/kariuomene.kam.lt\/lt\/ginkluote_ir_karine_technika\/granatsvaidziai_ir_priestankiniai_ginklai\/povamzdinis_granatsvaidis_ag-36.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">G36 KA4M1<\/a>, es soll eine neue Schulterst\u00fctze, einen neuen und schlankeren Handschutz sowie eine modifizierte Visierschiene haben, so die Firmenangaben (m\u00f6gliche weitere Details werden nicht genannt). Bereits 2017 soll geliefert werden, mit einem angeblichen Finanzvolumen von 12,5 Millionen Euro.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Zu den Granatwerfern l\u00e4sst sich sagen: Milit\u00e4risch gesehen ist dieser Waffentyp heutzutage ein Muss. Granatwerfer werden an den Unterlauf des Gewehrs montiert und erm\u00f6glichen es einzelnen Soldaten, ohne allzu genaues Zielen ganze Gruppen von Gegnern zu t\u00f6ten, die sich hinter einer Deckung oder in Fahrzeugen mit leichter Panzerung befinden. In den derzeit oft vorzufindenden innerst\u00e4dtischen Kampfszenarien ist dies eine unabdingbare F\u00e4higkeit der Infanteristen. Und so haben in den letzten vierzig Jahren schon viele Staaten diese Waffen gekauft, etwa den US-amerikanischen Granatwerfer <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/M203_grenade_launcher\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">M203<\/a>. Die eigenst\u00e4ndigen Granatwerfer-Waffen sind damit so gut wie aus der Mode gekommen (wie beispielsweise der US-amerikanische M320 oder die deutsche Granatpistole HK69 aus Oberndorf).<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Kauf des leicht ver\u00e4nderten Granatwerfers vom Typ HK269 folgt Litauen nun dem Beispiel von L\u00e4ndern wie Spanien, den Niederlanden, Frankreich, Gro\u00dfbritannien, Kanada, den USA, Malaysia, der T\u00fcrkei, Portugal und eben auch Deutschland, die <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Heckler_%26_Koch_AG36\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">AG36<\/a>-Waffen gekauft haben \u2013 genauso wie das Nachbarland Lettland. (Immer bedacht werden muss, dass durch Gesch\u00e4fte auf dem grauen und schwarzen Markt auch diese Kleinwaffen in weitere L\u00e4nder gelangen und dass mit ihnen dort geschossen wird.) Diese Regierungen haben also eine zuk\u00fcnftige Planung mit Heckler &amp; Koch, was Training, Reparaturen, Ersatzteile und eventuell auch Folgegesch\u00e4fte wie Lieferungsfortsetzungen oder Upgrades (Ballistikcomputer oder neuartige Granaten) angeht. Von n Munitionslieferungen ganz zu schweigen. \u2013 Einziger Unterschied des HK269 zu vorigen AG36-Modellen ist laut Heckler &amp; Koch \u00fcbrigens, dass nun die M\u00f6glichkeit besteht, das Rohr, aus dem die Granate abgeschossen wird, beim Laden sowohl nach links als auch nach rechts zu schwenken, damit nur Links-, sondern auch Rechtsh\u00e4nder mit dieser Waffe schie\u00dfen k\u00f6nnen. Ansonsten der alte Hut, aber ein neuer, werbetr\u00e4chtiger Name.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass Litauen weitere HK-Waffen kauft, ist Teil einer Entwicklung, die sich in den letzten Jahren abgezeichnet hat: Bei weitem nicht alle, aber eine steigende Zahl von Staaten des fr\u00fcheren Ostblocks r\u00fcsten auf deutsche Waffen, d. h. von HK, um. Von den knapp 50 als sicher geltenden Staaten, die G36-Gewehre offiziell einsetzen, sind die fr\u00fcher sozialistischen Staaten Albanien, Estland, Lettland, Polen, Rum\u00e4nien, Slowakei und Tschechien HK-Kunden, und nicht nur, was das <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Heckler_%26_Koch_G36\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">G36<\/a> betrifft. Die ehemals zu Jugoslawien geh\u00f6renden, heutigen Staaten Kroatien, Kosovo, Montenegro und auch Serbien m\u00fcssen noch genannt werden. Wenn man sich \u2013 hier mal mit Fokus Europa \u2013 die Landkarte anschaut, ist die Verbreitung von HK-Waffen (ab der G36-Einf\u00fchrung) insgesamt ziemlich gro\u00dffl\u00e4chig. Und dann ist es nur logisch, dass auch Anbauwaffen wie der AG36 folgen. Ebenso zu erwarten ist, dass Waffentypen wie das HK416, das Granatmaschinengewehr GMW (englisch GMG) und kommende Entwicklungen gekauft werden \u2013 immer zum Wohle der Gesch\u00e4ftsbilanz von Heckler &amp; Koch. Die beiderseits steigenden R\u00fcstungsausgaben angesichts der neuen russisch-europ\u00e4ischen Milit\u00e4rkonfrontation machen diesen Profit m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Der AG36 verschie\u00dft Granaten im Kaliber 40x46mm. Diehl Defence meldete k\u00fcrzlich die Entwicklung einer Granate, die einen (<a href=\"http:\/\/www.diehl.com\/de\/diehl-defence\/presse-medien\/themen-im-fokus\/neue-munitionsfamilie-verdoppelt-reichweite-von-40mm-granatwaffen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">so die Firma<\/a>) \u201eGenerationssprung in der Munitionstechnologie\u201c darstelle. Die \u201eLow Velocity Munitionsfamilie Next Generation (LV-NG)\u201c soll eine h\u00f6here Reichweite haben, au\u00dferdem wird sie wohl mit Granatwerfern anderer Hersteller wie <a href=\"http:\/\/www.diehl.com\/de\/nc\/diehl-defence\/presse\/kooperation-mit-granatwerferhersteller-rippel-suedafrika.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Rippel<\/a> (S\u00fcdafrika, mit <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Milkor_Marketing\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Apartheid<\/a>-Vergangenheit), Colt (USA) und Steyr (\u00d6sterreich) kompatibel sein. Was den Granatz\u00fcnder betrifft, gibt es auch hier wieder eine Kooperation mit Junghans Microtec. Ist deutsche (T\u00f6tungs-)Wertarbeit nicht was Tolles?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Indien: auf der Suche nach einem neuen Schnellfeuergewehr<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unzufriedenheit mit den verwendeten (Handfeuer-)Waffen gibt und gab es nicht nur bei der Bundeswehr. So war das von der britischen Armee verwendete <a href=\"http:\/\/www.quarryhs.co.uk\/SA80.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">SA80-Gewehr<\/a> lange Zeit f\u00fcr seine M\u00e4ngel ber\u00fcchtigt. Die indische Armee beweist nun, dass auch die Modernisierung des Waffenarsenals mit Problemen verbunden sein kann: Nachdem massive Kritik an dem seit 1998 verwendeten INSAS-Gewehr laut wurde, sucht die indische Armee seit 2011 nach einem Nachfolgemodell. Mit Hilfe einer internationalen Ausschreibung wurden Kleinwaffenhersteller eingeladen, sich um das rund <a href=\"http:\/\/indiatoday.intoday.in\/story\/billion-dollar-arms-deal-in-army-gun-manufacturers\/1\/221665.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">900 Millionen US-Dollar<\/a> umfassende Gesch\u00e4ft zu bewerben und Mehr-Kaliber Waffen vorzustellen, die sowohl das NATO-Kaliber 5,56\u00d745mm als auch das russische Kaliber 7,62\u00d739mm verschie\u00dfen k\u00f6nnen. <a href=\"http:\/\/www.business-standard.com\/article\/pti-stories\/five-cos-left-in-race-to-supply-multi-calibre-rifles-to-army-112112800433_1.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ab dem Jahr 2013<\/a> wurden Waffen von Beretta (Italien), \u010cZUB (Tschechien), IMI (Israel), SIG-Sauer (Deutschland\/Schweiz) und Colt (USA) getestet. <a href=\"http:\/\/www.thefirearmblog.com\/blog\/2014\/10\/03\/indian-competition-replace-insas-begins\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Im Jahr 2014<\/a> gingen die Modelle von IMI und Beretta als Sieger aus dieser Erprobung hervor. Und <a href=\"http:\/\/indiatoday.intoday.in\/story\/army-tender-cancelled-multi-caliber-assault-rifles\/1\/448193.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">im Jahr 2015<\/a> wurde die Ausschreibung zur\u00fcckgezogen. Gr\u00fcnde f\u00fcr diese Entscheidung wurden nicht genannt, aber sehr bald gab es <a href=\"http:\/\/www.dailymail.co.uk\/indiahome\/article-3149576\/Made-India-rifle-replace-INSAS-Modified-Excalibur-currently-undergoing-trials-meet-Army-requirements.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ger\u00fcchte<\/a>, dass k\u00fcnftig nach einer in Indien entwickelten Waffe gesucht w\u00fcrde. Auch diese Bem\u00fchungen scheinen sich jedoch letzlich zerschlagen zu haben, da <a href=\"http:\/\/timesofindia.indiatimes.com\/india\/Once-again-Army-starts-global-hunt-for-a-new-generation-assault-rifle\/articleshow\/54553688.cms?from=mdr\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">seit Oktober 2016<\/a> wieder international nach einer Waffe gesucht wird. Diesmal ist es kein Multi-Kaliber-Gewehr, sondern ein \u201eeinfaches\u201c Schnellfeuergewehr im Kaliber 7,62 NATO, das beschafft werden soll. Ob dieser Ausschreibung mehr Erfolg beschieden sein wird bzw. welche Kleinwaffen-Hersteller sich bewerben werden, ist noch nicht abzusehen. Unter den ge\u00e4nderten Ausschreibungsbedingungen h\u00e4tten nun die beiden deutschen Produzenten SIG Sauer und Heckler &amp; Koch die M\u00f6glichkeit, sich mit ihren Modellen zu bewerben. \u2013 Doch wird das Verfahren diesmal zu einem Abschluss gebracht werden?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bundeswehr kauft M\u00f6rser von Diehl Defence<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Soldaten der Infanterie und des \u2013 seit 1996 ohne \u00f6ffentliche und demokratische Kontrolle agierenden \u2013 Kommando Spezialkr\u00e4fte (KSK) sollen neue M\u00f6rser-Waffen erhalten. Das berichtet die Zeitschrift \u201eEurop\u00e4ische Sicherheit und Technik\u201c (<a href=\"http:\/\/www.esut.de\/esut\/archiv\/news-detail-view\/artikel\/60-mm-moerser-fuer-ksk-und-heer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">ES&amp;T<\/a>). In dem Bericht hei\u00dft es, dass eine \u201eF\u00e4higkeitsl\u00fccke identifiziert\u201c worden sei und diese nun mit einem 60-mm-M\u00f6rser geschlossen werden soll, um \u201eSchie\u00dfen in der oberen Winkelgruppe\u201c zu erm\u00f6glichen und \u201eindirekte Feuerunterst\u00fctzung in Kommandoeins\u00e4tzen zu leisten\u201c. M\u00f6rsertypen mit anderer Reichweite, \u201eWirkung\u201c und \u201eLeistungsf\u00e4higkeit\u201c bleiben weiterhin im Einsatz, etwa der bisher bereits verwendete 120-mm-M\u00f6rser. Wahrscheinlich ab 2020 werden die deutschen Soldaten, konkret: deren \u201eM\u00f6rserz\u00fcge\u201c, dann also mit einem \u201eKommandom\u00f6rser\u201c (mit der sinnigen milit\u00e4rischen Abk\u00fcrzung KdoMrs) ausger\u00fcstet sein und mit diesem \u201eleichten Wirkmittel\u201c k\u00f6nnen sie dann ihre Arbeit effizienter, erfolgreicher und zum Wohle des Volkes verrichten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass es dabei um Kriegswaffen und um das Schie\u00dfen mit Sprengstoff (im Volksmund \u201eBomben\u201c) geht, h\u00e4tte man bei der Ausdrucksweise der Fachm\u00e4nner fast vergessen k\u00f6nnen. Damit das nicht geschieht, hier ein Hinweis auf die zu Boden fallenden Explosivgeschosse aus den H\u00e4usern <a href=\"http:\/\/hds.hirtenberger.com\/mortars\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Hirtenberger<\/a> Defence Systems und <a href=\"http:\/\/junghans-defence.com\/de\/produkte\/moerser\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Junghans<\/a> Microtec (und <a href=\"http:\/\/www.diehl.com\/de\/diehl-defence\/presse-medien\/themen-im-fokus\/ein-leichter-moerser-fuer-die-armee-im-einsatz.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Diehl<\/a> Defence), falls man den Schrecken dieser Kriegswaffen mit Worten ausreichend beschreiben kann:<\/p>\n\n\n\n<p>In der Munitionsfamilie f\u00fcr das indirekte Feuer finden sich neben Nebelwirkmitteln nat\u00fcrlich auch richtige Granaten, genauer insensitive IHE-Sprengpatronen und eine wirkungsoptimierte Version der Sprengpatrone HE mit Controlled-Fragmentation-Funktion. F\u00fcr die Ausbildung an dieser Waffe wird die M\u00f6glichkeit der digitalen Trefferauswertung angeboten. Ziel ist die abstandsf\u00e4hige Bek\u00e4mpfung von Einzelzielen bei weitgehender Vermeidung von Begleitsch\u00e4den. Diese Waffe soll n\u00e4mlich auch in urbanen Szenarien Verwendung finden (also dort, wo besonders viele Zivilisten leben, wohnen, schlafen, in Krankenh\u00e4usern behandelt werden oder in Schlangen auf humanit\u00e4re Hilfe warten). Und in der Firmen-Information hei\u00dft es weiter: Ein neues modernes elektronisches Richtmittel soll in Verbindung mit Feuerleitung die Handhabung des M\u00f6rsers vereinfachen und das Herstellen der Feuerbereitschaft in deutlich k\u00fcrzerer Zeit erm\u00f6glichen. Also kann weiter geschossen werden, bevor die Weich- bzw. Einzelziele im Rauch und Chaos des Produkteinsatzes einen Fluchtweg finden und sich in Sicherheit bringen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Anf\u00fchrungszeichen kann jede\/jeder hier gern nach Belieben setzen. \u2013 Am blutigen Ausgang des \u201eWaffeneinsatzes\u201c \u00e4ndert das aber nichts.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bundesamt f\u00fcr Ausr\u00fcstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (mit dem ebenfalls sehr sinnigen K\u00fcrzel BAAINBw) f\u00fchrt, so Diehl, \u201ederzeit eine Marktsichtung durch und wird danach Systeme zur Erprobung beschaffen\u201c. Die beteiligten Firmen aus \u00d6sterreich (Hirtenberger) und Deutschland bzw. genauer Baden-W\u00fcrttemberg (Diehl Defence mit Sitz in \u00dcberlingen sowie Junghans Microtec mit Sitz im Landkreis Rottweil und mit Beteiligung des franz\u00f6sischen Thales-Konzerns) haben ihren M\u00f6rser \u201eLM60\u201c (auch kumpelhaft und verharmlosend \u201eRucksackm\u00f6rser\u201c genannt) bereits auf dem Schie\u00dfplatz Hammelburg den kaufwilligen Milit\u00e4rs vorgef\u00fchrt. Der Deal sieht also vielversprechend f\u00fcr die Waffenfirmen vom Bodensee und ihre \u00f6sterreichischen Kollegen aus, 159 Rohre, \u00fcber 24.000 Granaten und 35 Millionen Euro sind im Gespr\u00e4ch.<\/p>\n\n\n\n<p>Und auch nicht unwichtig: Diehl-Vertreter fahren im Februar 2017 zur <a href=\"http:\/\/www.diehl.com\/de\/diehl-defence\/presse-medien\/messebeteiligungen\/details-messen.html?tx_diehlevents_pi1%5Bevent%5D=1330&amp;tx_diehlevents_pi1%5Baction%5D=show&amp;tx_diehlevents_pi1%5Bcontroller%5D=Event&amp;cHash=78ea7a07bf023a548eec2f703c14490e\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">IDEX<\/a>, der ber\u00fcchtigten Waffenmesse in <a href=\"http:\/\/www.idexuae.ae\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Abu Dhabi<\/a> und im April zur <a href=\"http:\/\/www.diehl.com\/de\/diehl-defence\/presse-medien\/messebeteiligungen\/details-messen.html?tx_diehlevents_pi1%5Bevent%5D=1335&amp;tx_diehlevents_pi1%5Baction%5D=show&amp;tx_diehlevents_pi1%5Bcontroller%5D=Event&amp;cHash=83879b4943995bcceed9665a7ac6114d\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">LAAD<\/a> in <a href=\"http:\/\/www.laadexpo.com.br\/en\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Rio<\/a> de Janeiro. Dort ist dann der potentielle Kundenkreis nicht nur die Bundeswehr oder das Bundesheer und andere (demokratische) Staaten\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Wen das noch interessiert, kann bei Diehl nachlesen, warum <a href=\"http:\/\/www.diehl.com\/de\/diehl-defence\/presse-medien\/themen-im-fokus\/warum-braucht-deutschland-eine-eigenstaendige-verteidigungsindustrie.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Deutschland<\/a> eine eigenst\u00e4ndige R\u00fcstungsindustrie braucht. (Fazit: Nur wer massenhaft t\u00f6ten kann, darf in der internationalen Politik mitmischen.)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Heckler &amp; Koch: Baden-W\u00fcrttembergs Polizei r\u00fcstet auf<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend Schleswig-Holstein noch immer \u00fcber den eventuellen Kauf von G36-Gewehren f\u00fcr die Polizei diskutiert, ist die schwarz-gr\u00fcne Landesregierung von Baden-W\u00fcrttemberg wesentlich entschlussfreudiger: Wie der <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/landesschau-aktuell\/bw\/polizei-in-bw-ruestet-sich-gegen-terror-in-jedem-einsatzfahrzeug-eine-maschinenpistole\/-\/id=1622\/did=18553810\/nid=1622\/1nuc0ja\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">SWR<\/a> berichtete, hat Baden-W\u00fcrttemberg 3000 Maschinenpistolen des Typs MP7 von Heckler &amp; Koch bestellt. Diese sollen die bisher verwendeten MP5-Maschinenpistolen ersetzen und in jedem Streifen- und Zivilfahrzeug der Landespolizei f\u00fcr den m\u00f6glichen Einsatz bereit liegen. Die jetzt bekannt gewordenen Beschaffungsentscheidung geht auf ein \u201eAnti-Terrorpaket\u201c zur\u00fcck, das Anfang 2016 als Reaktion auf die Anschl\u00e4ge von Paris verabschiedet wurde. Ob die Modernisierung der Polizeibewaffnung kritisch diskutiert wurde, ist nicht bekannt, aber erste Waffen sollen bereits Anfang 2017 ausgeliefert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frankr<\/strong><strong>eich ohne FAMAS? Deutschland ohne HK-Waffen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Litauen-G36-Deal \u2013 im Grunde nur eine Fortsetzung der Gesch\u00e4ftsbeziehungen \u2013 ist Teil einer Gesch\u00e4ftsentwicklung, die Anlass zur Sorge bereitet: Nachdem Portugal bereits plant, seine Truppen im Rahmen eines \u201eModernisierungsprogramms\u201c weitgehend mit HK-Waffen auszur\u00fcsten (siehe <a href=\"https:\/\/rib-ev.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/DAKS-Newsl-2016-08.pdf\">DAKS-Newsletter 8\/2016<\/a>), ist der Gewinn einer Ausschreibung f\u00fcr das franz\u00f6sische Milit\u00e4r ein weiterer \u201eErfolg\u201c. Mit diesem Erstaunen hervorrufenden HK416-Abschluss kann die Firma eventuell gleichzeitig ihr schlechtes Image aufpolieren, das durch die vielen, auch sehr seltsam anmutenden und von innenpolitischen Streitigkeiten bestimmten Diskussionen um die Schussgenauigkeit und damit die Verl\u00e4sslichkeit des G36-Gewehrs sozusagen gelitten hat. Das seit 1975 im Dienst stehende \u201eFusil d\u2019Assaut de la Manufacture nationale d\u2019armes de St-Etienne\u201c, kurz FAMAS, wird bereits 2017 durch das HK416 mit dem immerhin auf Frankreich hinweisenden Zusatzbuchstaben \u201eF\u201c abgel\u00f6st werden (Spanien wurde ja auch seinerzeit ein \u201eE\u201c zugestanden). Vorbei sind damit die Zeiten, in denen westliche Staaten, inbesondere solche wie Deutschland, Frankreich oder die USA, darauf bestanden, f\u00fcr die eigenen Truppen Waffen, hier vor allem Schusswaffen, aus dem eigenen Land zu besorgen, aus einer eigenen R\u00fcstungsindustrie. F\u00fcr die meisten anderen L\u00e4nder weltweit ist das nie der Fall gewesen, ganze Regionen und im Fall von Afrika auch fast ein ganzer Kontinent (Ausnahme Sudan mit dem G3 und das S\u00fcdafrika der Apartheid mit dem Vektor R4), haben niemals in vergleichbaren Ausma\u00dfen moderne Schusswaffen wie das G3, das AK47 bzw. AKM, FN FAL oder M16 hergestellt \u2013 diese Waffen wurden in den meisten F\u00e4llen von au\u00dfen in diese L\u00e4nder gebracht und mit ihnen die materielle Grundlage f\u00fcr Mord und Massenmord. Gro\u00dfbritannien hat vor vielen Jahren statt des traditionellen Enfield-Gewehrs eine (nach all den Modernisierungen) quasi \u201edeutsche\u201c Waffe eingef\u00fchrt, das SA80 und seine Nachfolger, also eigentlich ein ausl\u00e4ndisches \u201eProdukt\u201c. Bei anderen Nationen war der Import der Regelfall. Und bei anderen Waffengattungen wie Schiffen, Flugzeugen, Panzern und vor allem all bei den Dual-Use-G\u00fctern und anderem Kriegsmaterial ging es auch nie anders.<\/p>\n\n\n\n<p>Und doch erscheint es \u00fcberraschend, dass sich \u201eFrankreich\u201c (als ob es nationale Staaten wie Lebewesen g\u00e4be) von \u201eseinem\u201c Gewehr trennen kann \u2013 und dann noch f\u00fcr ein Gewehr aus \u201eDeutschland\u201c, was h\u00e4tte Charles de Gaulle gesagt! Diskussionen gab es, ja, hitzige, und gut f\u00fcrs Profil war es, sich zu erregen, mais oui, aber am Ende des Tages entscheiden Regierungen, Milit\u00e4rf\u00fchrungen und Kriegswaffenfirmen, wie sie immer entschieden haben und immer entscheiden werden: nach dem Nutzen und nach Kosten bzw. Gewinn. (Naja, nicht immer, denn Krieg f\u00fchren ist eben nicht immer rational oder finanziell sinnvoll, schon gar nicht f\u00fcr die Menschen, die ihn als Soldaten oder als Bev\u00f6lkerung f\u00fchren und erleben.) Kosteng\u00fcnstig muss es sein und gut schie\u00dfen, das z\u00e4hlt f\u00fcr eine Kleinwaffe, das ist bei Amokl\u00e4ufen so und auch bei NATO-Eins\u00e4tzen. Da denken Milit\u00e4rs ganz pragmatisch, und ein Vaterland hatte der Kapitalismus sowieso noch nie, man denke nur an die Waffenverk\u00e4ufe \u00fcber die Front hinweg im Ersten und im Zweiten Weltkrieg. Na und f\u00fcr eine Waffenfirma sind \u00fcber 100.000 Gewehre und 300.000 Millionen Euro eine reine Freude. Wie gesagt, abgesehen vom Prestigegewinn. Europa wird ein St\u00fcck \u201edeutscher\u201c, wenn auch nicht im guten Sinne (falls es den denn geben sollte). <a href=\"http:\/\/www.heckler-koch.com\/de\/presse\/detail\/article\/frankreich-entscheidet-sich-fuer-das-hk416-als-neues-sturmgewehr.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">HK<\/a> freut es also \u2013 auch, weil die Konkurrenten aus Belgien, Kroatien, Italien und Deutschland (SIG Sauer) sich nicht durchsetzen konnten oder aufgrund welcher Ma\u00dfnahmen auch immer nicht akzeptiert wurden. HK416-Varianten in verschiedenen Rohrl\u00e4ngen f\u00fcr besondere Eins\u00e4tze, Anbau-Granatwerfer (HK269F, Kaliber 40x46mm), Zubeh\u00f6r, Munition, Ersatzteile und Servicedienstleistungen gibt es in den n\u00e4chsten 15 Jahren noch obendrauf.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Bonn International Center for Conversion (<a href=\"https:\/\/www.bicc.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">BICC<\/a>) findet sich ein <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/deutsch-franzoesische-ruestungszusammenarbeit-freunde-mit.724.de.html?dram:article_id=368995\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Deutschlandfunk<\/a>-Beitrag, der sich unter der \u00dcberschrift \u201eZiemlich beste Freunde? Die deutsch-franz\u00f6sische R\u00fcstungszusammenarbeit\u201c unter anderem mit diesem HK416-Export befasst. Hier hei\u00dft es: \u201eWer im Export nicht re\u00fcssiert, vom Staat nicht \u00fcber Wasser gehalten wird oder sich in eine rettende Fusion fl\u00fcchten kann, verschwindet vom Markt.\u201c So wie die Soci\u00e9t\u00e9 Manufacturi\u00e8re d\u2019Armes. So wie vielleicht eines (nicht so fernen?) Tages Heckler &amp; Koch. \u2013 Andere Stichworte in diesem Beitrag von Andreas Noll sind der Konsolidierungsprozess bzw. die Marktbereinigung in der europ\u00e4ischen R\u00fcstungsindustrie, die Regierungsforderung nach Mitsprache und nat\u00fcrlich die innereurop\u00e4ische Zusammenarbeit bei Milit\u00e4rplanungen und -eins\u00e4tzen. Der Hinweis auf die eher staatlich organisierten R\u00fcstungsfirmen Frankreichs und die eher mittelst\u00e4ndisch, also privat strukturierte deutsche R\u00fcstungsindustrie der BRD ist hilfreich f\u00fcr die volkswirtschaftliche Betrachtung. BICC-Mitarbeiter Max Mutschler wird mit dem Satz zitiert: \u201eDie gesamtwirtschaftliche Bedeutung der R\u00fcstungsindustrie [in Deutschland] und auch der R\u00fcstungsexporte, die ist vergleichsweise gering.\u201c Und erg\u00e4nzt wird: \u201eRund 100.000 Arbeitspl\u00e4tze h\u00e4ngen Studien zufolge vom Waffenverkauf ab \u2013 dazu z\u00e4hlen aber auch IT-Unternehmen oder Zulieferer, die ihr Hauptstandbein im zivilen Bereich haben.\u201c \u2013 Lesens- bzw. h\u00f6renswerter Beitrag!<\/p>\n\n\n\n<p>Und eine Sache gibt es noch zu bedenken: Das HK416F ist weiterhin ein Gewehr f\u00fcr das Kaliber 5,56x45mm NATO. Darauf weist unter anderem <a href=\"http:\/\/augengeradeaus.net\/2016\/09\/frankreich-waehlt-hk416-von-hecklerkoch-als-neues-sturmgewehr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Thomas Wiegold<\/a> hin, der darauf anspielt, dass das f\u00fcr die Suche nach einem G36-Nachfolger f\u00fcr die Bundeswehr eine Bedeutung haben k\u00f6nnte. \u2013 Immerhin sollen deutsche und franz\u00f6sische Soldaten im Einsatz zusammen schie\u00dfen k\u00f6nnen, und das nicht nur in der Deutsch-Franz\u00f6sischen Brigade.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Kleinwaffenhersteller Heckler &amp; Koch durchlebt gerade turbulente Zeiten: In Deutschland werden R\u00fcstungsexporte zunehmend kritisch beurteilt und das G36-Gewehr genie\u00dft keinen guten Ruf \u2013 andererseits konnte Heckler &amp; Koch in den vergangenen Monaten einige Exportauftr\u00e4ge gewinnen. \u2013 Mehr dazu im neuen Newsletter! Zum Weiterempfehlen: Wenn Sie den Kleinwaffen-Newsletter abonnieren wollen (als kostenlose E-Mail), senden Sie [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1419","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1419","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1419"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1419\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1432,"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1419\/revisions\/1432"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1419"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1419"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/rib-ev.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1419"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}